Mittwoch, 30. April 2014

Projekt Kellertreppe Teil 3


      Die Treppe ist fertig

Endlich habe ich es geschafft. Die Treppe hat ein neues Outfit. Einerseits bin ich richtig stolz und andererseits auch ein bißchen gestresst. Die letzten beiden Stufen haben mich einige Nerven gekostet. Ich glaube, wenn ich mit denen angefangen hätte, wäre es zu keinem Ende gekommen. 
Aber erst nochmal ein Vergleich:


Jetzt gefällt es mir eindeutig besser. Jede Stufe ist ein Unikat. Besonders die letzten zwei waren nicht mal annähernd ähnlich in den Maßen der anderen Stufen. Lackiert ist die Treppe noch nicht. Den Lack habe ich direkt bei einem Spezialisten bestellt, da die Treppe einiges aushalten muss und der Lack das Holz gut schützen sollte. Zuerst war ich überrascht über den ordentlichen Preis: pro Liter 20€. Aber nachdem ich den billigsten Baumarktlack vom Bieber gesehen habe: pro Liter 23,32€ finde ich es wieder okay.

Das letzte Brett bereitet mir noch etwas Kopfweh:

Schön sieht das nicht aus. Es ist auch noch nicht fest geschraubt.
Die Zarge muss in nächster Zeit noch gestrichen werden, deshalb habe ich da einen Ausschnitt gesägt. Aber so gefällt mir das nicht. 
Vielleicht streiche ich erst die Zarge und schraube das Brett darüber, so dass der Abschluß gleich ist.
Ich weiß es noch nicht.
Die Tür, welche jetzt noch hübsch mit Portas beklebt ist, wird dann auch noch den restlichen Türen angepasst: weiß lackiert.
Diese Modeerscheinung mit beklebten Türen in Holzoptik, werde ich nie verstehen. Einfach gruselig. 
Aber das Lackieren ist ein Projekt, das etwas warten muss. Wenn ich lange an einem Vorhaben gearbeitet habe, brauche ich danach kleine, feine Holzarbeiten. Wo ich schnellen Erfolg sehe. Ideen habe ich genug im Kopf.

Ich wünsche Euch einen schönen Feiertag. Entspannt für mich mit, denn ich muss leider arbeiten. Aber danach sind wir bei einem sehr lieben Freund zum Grillen eingeladen. Darauf freue ich mich riesig.

Sonntag, 27. April 2014

Projekt Kellertreppe Teil 2


Es geht voran. Drei Stufen sind fertig und mir gefällt es sehr gut. Und ich bekomme langsam Übung, jede Stufe geht etwas schneller.

Man sieht es auf dem Foto nicht so gut: an der erste Stufe, die waagerechte Fläche, habe ich etwas zu nah am Treppenrand gebohrt. Man kann also aus einer Betontreppe eine Ecke abbrechen.Wußte ich nicht, aber die Erfahrung musste ich leider machen. Bei der nächsten habe ich dann ein ganzes Stück weiter innen gebohrt. Die Schrauben sind gut versenkt, man kann also beim Laufen nicht hängen bleiben.



Um gerade zu sägen, ist die BOSCH PKS 16 Multi super geeignet. Das Sägeblatt geht durch das Holz wie Butter und die Handkreissäge liegt wirklich gut in der Hand. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei der Firma BOSCH bedanken, die mir diese zur Verfügung gestellt hat.


Mit dem "CutControll" bleibt man haargenau auf der abgemessenen Linie und die Treppenstufe paßt perfekt. Vorausgesetzt, man hat richtig abgemessen :)


Für das abgerundete Ende der Treppenstufe habe ich lieber die Stichsäge genommen. Da ist die Sägekante leider nicht so sauber, wie bei der Handkreissäge.

Das Douglasienholz ist ziemlich weich und man muss höllisch aufpassen, dass man keine Macken in das Holz macht. Ich hoffe, dass das nach dem Lackieren mit Treppenlack besser wird.

Jetzt ist erstmal Zwangspause, weil Sonntag ist, aber nächste Woche geht es weiter....

Freitag, 25. April 2014

Projekt Kellertreppe Teil 1


Vor genau neun Jahren haben wir unser Haus gekauft. Selber bauen kam für uns nicht in Frage, denn wir wollten direkt in der Stadt wohnen und neue Bauplätze gibt es bei uns nur außerhalb der Stadt oder in den umliegenden Dörfern. Wir hatten Glück und haben ziemlich schnell ein Haus in unserem gewünschten Stadtteil gefunden: nicht weit zum Stadtzentrum, viele Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe, auch die umliegenden Schulen spielten eine Rolle und trotz der Lage: ruhig, viel Grün und vorallem der Garten hatte es uns angetan. Das Haus selbst ist schon älter, aber nicht renovierungs- oder sanierungsbedürftig. Ein paar Sachen haben wir gleich umgebaut: neues Bad und Küche, Fliesen im Flur verlegt und einiges rausgerissen. Im Garten standen riesige Tannen, die wurden sofort gefällt.
Nach und nach planen wir neue Ideen für die Umgestaltung, die in der Vergangenheit nicht wichtig waren und so ist jetzt die Kellertreppe dran:







Auf den Betonstufen lag noch der Teppichboden vom Vorgänger. Hübsch, oder???

Uns hat das eigentlich nicht so richtig gestört, da es ja nur die Kellertreppe ist, aber jetzt hat sich nach und nach der Belag gelöst und es bestand Handlungsbedarf.

Den Schatten im Hintergrund finde ich fast schon gruselig, aber ich musste mit Blitz fotografieren. Ist ja nicht so hell in den meisten Kellern.















Unter dem Teppichboden war eine seltsame Klebeschicht. Ich habe sie mit dem Spachtel entfernt und dabei wurde dieses Zeug ganz bröselig. Der Geruch war auch recht seltsam.
Also gesund kann das nicht sein.






Als neuen Belag für die Treppe, habe ich mich für Holzdielen aus Douglasie entschieden. Zum einen wegen der Optik: teilweise sind die Bretter rötlich. Zum anderen wegen der Eigenschaften: widersstandsfähig und verträgt auch gelegentliche Feuchtigkeit.

Die Bretter habe ich mir passend für eine Stufe zusammengeleimt und mit Schraubzwingen fixiert.
Ungeduldig, wie ich bin, habe ich die ersten Bretter nach vier Stunden bearbeitet, sprich gesägt und geschliffen. Laut Internet reichen vier Stunden, aber bei mir sind die Bretter dann wieder auseinander gegangen.

Deshalb ist die erste Stufe auch nicht so gelungen. Es sind schmale Spalten zwischen den Dielen. Ich hoffe, dass die unter der Schicht vom Treppenlack verschwinden, der die Abschlußarbeit ist. Die restlichen verleimten Bretter sind dann immer über Nacht getrocknet und hielten auch beim Sägen stand.


Die alten Teppichböden habe ich mir als Vorlage für die geleimten Bretter genommen. Da aber die Frontseiten auch mit Holz verkleidet wurden, mussten die Vorlagen größer sein. Die Differenz habe ich ausgemessen und auf das Brett mit übernommen.



Die erste Stufe ist fertig. Das hatte länger gedacht, als ich geglaubt habe.
Ich hatte gehofft, dass ich eine Holzschablone baue und die anderen Stufen identisch nachbauen kann. Leider hat sich gezeigt, dass jede Stufe ein anderes Maß hat. Auch mein Vorhaben, alles im Keller zu sägen, musste ich begraben. Es ist einfach nicht genug Platz.


Das hieß zigmal hoch und runter laufen. Nach der ersten Stufe hatte ich einen Bärenhunger. Bei der nächsten  nehme ich mir eine Packung Kekse mit runter.

Donnerstag, 24. April 2014

Eiffelturm im Garten

Bevor ich Euch morgen mein neues Projekt vorstelle, möchte ich Euch ein Geschenk von meiner Mutter zeigen, die gerade zu Besuch ist.

Sie brachte mir die Rankhilfe Eiffelturm aus dem hohen Norden mit. Immerhin ist der Turm 127 cm hoch und wurde 700 km mit dem Zug transportiert. 
Mein Entzücken könnt Ihr Euch ja vorstellen. Ich liebe Paris und besonders den Eiffelturm. Im ganzen Haus ist das Wahrzeichen in Form von Bildern, Souvenir, als Magnettafel oder Motiv auf Kissen vorhanden.













                Natürlich auch auf meiner Kleidung.















Im Inneren steht jetzt eine rankende Minibegonie und darf den Sommer über den Eiffelturm bewachsen.




Auch sonst blüht und grünt es munter in unserem Garten. Vor drei Wochen haben wir unseren Rasen vertikutiert und er sah danach ganz grauenhaft aus. Jetzt ist er richtig schön dicht und sieht zum Reinbeißen aus. Also wenn ich eine Kuh oder Ziege wäre, meine ich.


Unser Gemüsebeet steht auch in voller Pracht. Die Zwiebeln sind schon ziemlich groß und ich glaube, den Spinat kann man auch bald ernten. Als Salat sehr lecker.








Morgen zeige ich Euch endlich mein neues Prokekt...



Dienstag, 22. April 2014

Produkttest BOSCH Handkreissäge PKS 16 Multi

Pünktlich zu Ostern kam ein Paket von der Firma Bosch. Ich darf eine superhandliche, funkelnagelneue und megapraktische Handkreissäge mit einer Schnitttiefe bis 16 mm testen.


Ein Traum für jede(n) Heimwerker(in).


Geduld ist ja nicht so meine Stärke und ich musste die Handkreissäge natürlich sofort ausprobieren.


Genial. Glatter, sauberer Schnitt. Durch das "CutControl" Sichtfenster kann man direkt auf der vorgezeichneten Linie sägen und hat genau das gewünschte Maß. In den nächsten Tagen plane ich ein größeres Projekt im Haus und die Handkreissäge wird quasi zum Dauereinsatz kommen. Sie kam also genau zum richtigen Zeitpunkt.


Sehr gut gefällt mir auch die Absaugvorrichtung, die per Adapter bei Bedarf angebracht wird. So kann ich auch im Haus sägen und das Herumfliegen von Sägemehl hält sich deutlich in Grenzen.


Es werden ein Ersatzsägeblatt und eine Diamant-Trennscheibe für Fliesen mitgeliefert. Die Aufbewahrung ist gut durchdacht. So können die Sägeblätter nicht aneinanderstoßen.

Also insgesamt ein sehr gutes Werkzeug. Jetzt kann ich es kaum erwarten, mit meinem Projekt zu beginnen.

Dienstag, 15. April 2014

Ein Ostergruß für die Besucher


Mit meiner Osterdeko bin ich ganz schön spät dran. In drei Tagen ist schon Karfreitag und zwei Tage später Ostern. Aber ich möchte Euch trotzdem mein Highlight für diese Feiertage zeigen, auch wenn es mit dem Nachbasteln zeitlich eng wird.







Für das Schild habe ich ein paar Kirschbaumäste vom letzten Baumschnitt genommen. Der Rest ist aus Sperrholzplatten. Das größte Problem war es, Eier so zu malen, dass es als solche auch erkannt werden. Ich wußte nicht wie schwer es ist, ein Ei zu malen. Zum Glück musste meine Jüngste in der Schule vorgedruckte Eier ausmalen und ich habe mir einfach eins abgepaust.

Die Eier aussägen ging dann wesentlich einfacher, als sie zu malen.










Alle Holzteile wurden abgeschliffen und Löcher für den Draht vorgebohrt.
Danach wurden sie auf shabby gearbeitet. Wie das geht, könnt Ihr hier nachlesen: *hierklick*
Da seht Ihr auch gleich wie die Buchstaben auf das Holz kommen.











Die Holzblüten habe ich aus dem Bastelladen.
Diese werden mit den shabby Eiern und Draht an den Kirschzweigen befestigt.








Die Spiralen entstehen, wenn man den Draht um einen Stift oder ähnliches dreht.
Durch Ziehen oder Zusammenschieben bringt man die Eier oder die Blüten in die richtige Position. Ein genaues Abmessen des Drahtes ist also nicht nötig.


Eigentlich nicht viel Arbeit. Es dauert durch die Trocknungszeiten der Farbe eben etwas länger. 


Farblich paßt es gut zum Osterhasen. Ich mag besonders die Kirschzweige in dem Ostergruß. Wer mag kann ja statt der bunten Blüten ein paar natüliche Sachen, die man bei einem Spaziergang findet, mit einarbeiten.
Bei uns ist es im Moment ziemlich windig, aber durch den Draht drehen sich die Holzteile nicht oder verheddern sich.







Im Flur gefällt mir der Ostergruß auch ziemlich gut.






Wißt Ihr schon, was Ihr über die Osterfeiertage macht?
Wir haben sturmfreie Bude. Die Kinder sind in den Ferien verreist. Die Große ist mit ihrem Vater nach Thailand (Neid...) und die Kleine ist an der Nordsee, bei der Oma.
Leider muss ich Ostern arbeiten, aber da bleibt noch ganz viel Zeit fürs Kino, lecker essen gehen und natürlich auch faulenzen.
Ich wünsche Euch allen ein frohes Osterfest, mit viel Sonnenschein und reichlich Ostereiern.
Nach den Feiertagen starte ich mal wieder ein gößeres Projekt.
Bis dann.....

Samstag, 12. April 2014

Ein Osterhase für die Treppe

Einen ähnlichen Osterhasen habe ich mal bei meiner Freundin gesehen und ich habe versucht ihn nachzubauen. Aus der Erinnerung habe ich die Einzelteile auf eine Sperrholzplatten nachgemalt. Dabei musste ich festgestellen, dass freihändig zeichnen gar nicht so einfach ist.






Die Einzelteile wurden ausgesägt und abgeschliffen.

Die Hasenbeine sind von einem alten Besenstiel.








Zuerst wurden die Beine mit dem Unterkörper verleimt und am nächsten Tag der Oberkörper mit dem Rest.






Der Hasenrohling ist fertig.

Ich liebe es bunt und so wurde der Hase in Curasao gestrichen.


 





                                   Der Hase bekam noch ein Gesicht aufgemalt.


Und jetzt schmückt der Hase unsere Eingangstür. Meine Mutter hat mir diese tolle Zinkwanne geschenkt und gleich mit Frühlingsblumen bepflanzt. Ostern kann also kommen....

Unser Kirschbaum steht jetzt auch in voller Blüte und immer wenn eine Windböe kommt, schneit es weiße Blütenblätter.


Genießt Euer Wochenende, ich muss leider arbeiten. Bei dem tollen Wetter fällt mir das immer        besonders schwer.

Sonntag, 6. April 2014

Blumenbank aus altem Lattenrost


Vom Kinderzimmerumbau ist noch ein Lattenrost übrig geblieben. Ich habe hin und her überlegt, was man daraus noch basteln könnte. Mir gefallen diese Übertöpfe aus Holzlatten sehr gut und eigentlich war das mein Ziel. Aber beim Bauen kamen mir dann aber immer wieder neue Ideen und so ist es am Ende eine Blumenbank geworden.

Hier die Vorgehensweise:


Die einzelnen Latten wurden auf 35cm zurecht gesägt. Vierzig Stück brauchte ich für die beiden Blumenkästen. Vom Baumarkt habe ich noch zwei Kanthölzer für die Eckstützen geholt. Die wurden auf 38cm gekürzt.





Das Abschleifen ging recht zügig. Aber das Streichen mit Holzlasur hat länger gedauert. Besonders die Latten vom Rost, da ja nur die Seiten und die Unterseite behandelt werden mussten. Der graue Schichtstoff sollte ja nicht übermalt werden. Aber es sollte ja witterungsbeständig werden.
Zum Anfang hatte ich Zweifel, ob grau und braun gut zusammenpassen. Aber das Ergebnis gefällt mir sehr gut.












Fünf Latten wurde auf zwei Kanthölzer geschraubt, so dass sich vier Seitenteile ergeben haben.
Zwei Seitenteile wurden dann mit den restlichen Latten verbunden und fertig waren die zwei Blumenkästen.















Ich habe mich bewußt gegen einen Holzboden in den Blumenkästen entschieden, da ich befürchte, dass sich darauf das Regenwasser sammelt und es zu schimmeln beginnt.
Eine Alternative war da Hasendraht, den ich noch von den Rahmen übrig hatte. Der wurde an den Seitenwänden festgetackert und hält hoffentlich auch schweren Pflanzen stand.








Damit zwischen den Blumenkästen noch andere Pflanzen stehen können und auch noch genug Sonne abbekommen, habe ich die beiden Kästen mit den restlichen Latten verbunden. Ich habe sie nicht fest angeschraubt, da ich nicht weiß, wie das Holz bei Sonne und Regen noch arbeitet und das Ganze dann wackelig und schief wird. So wurde nur ein Loch vorgebohrt und mit einem Nagel grob fixiert. Das hat auch den Vorteil, dass ich es wieder auseinander bauen und im Winter platzsparender im Keller unterbringen kann.





Damit die Blumenbank nicht so nackt aussieht habe ich noch einen Schriftzug angebracht.
Mit der gleichen Methode wie bei dem Schlüsselbrett








Vielleicht finde ich noch ein paar passendere Blumentöpfe für die Kästen. Die Yuccas würden sich bestimmt über etwas Größeres freuen.


                              
                                       Einen Schönen Restsonntag und eine schöne Woche.....

Donnerstag, 3. April 2014

Buchtip "Genial und Gebraucht"

Meine Freundin Andrea verwöhnt mich doch sehr. Als Dankeschön, dass ihre Tochter vier Tage bei uns übernachten durfte, habe ich dieses tolle Buch bekommen:


Wunderschöne Fotos und Anleitungen für Dekorationen von Flohmarktfunde, Antiquitäten und shabby chic Stücken.


Jede Menge Upcycling und Do it yourself Ideen. Einiges inspiriert mich so sehr, dass ich am liebsten sofort mit der Umsetzung anfangen könnte.


Aber im Moment muss ich mich etwas schonen, denn ich habe im rechten Arm eine Sehnenscheidenentzündung. Keine Ahnung, wie man zu so etwas kommt.




Deshalb dekoriere ich nur ein bißchen das Wohnzimmer um und verschiebe meine Bastelideen auf später.

Magnolien finde ich wunderschön. Der Inbegriff von Frühling.

Sie wurde nach dem französischen Botaniker Pierre Magnol benannt. Es gibt etwa 230 verschiedene Arten und einige werden wohl in der traditionellen chinesischen Medizin und als Nahrungsmittel eingesetzt. Die Rinde und das Holz sind aber leicht giftig.






Ich hatte schon überlegt, ob ich eine Magnolie in den Garten pflanze, aber die werden schon ziemlich groß und dann reicht der Platz leider doch nicht mehr.

Dienstag, 1. April 2014

Frühlingsarbeiten im Garten

Einen Garten zu besitzen, ist etwas wundervollen. Ein Ort, um abzuschalten, die Natur zu genießen oder faul in der Sonne zu liegen.
Nur braucht so ein Garten auch viel Pflege. Wenn man nichts macht, sieht man es sofort und wenn man was macht, fällt es nicht besonders auf. Also wenn im Blumenbeet das Unkraut sprießt, hält dich jeder für faul. Und ist das Unkraut gerupft, bemerkt das keiner.
Jetzt stand das Vertikutieren an. In den letzten zwei Jahren hatte sich ziemlich viel Moos und Unkraut zwischen den Grashalmen breit gemacht. Und der Vertikutierer reißt das alles raus.


Aber das ist dann schon ein ziemlicher Schock. Von vorher satter Grünfläche bleiben nur ein paar Grashalme stehen und die sind dann auch noch raspelkurz.


Es sieht aus, als wäre eine Büffelherde drüber gerannt und jedesmal frage ich mich, ob der Rasen jemals wieder nachwächst. Ich habe schon nachgesät, aber da es bei uns einfach nicht regnen will, muss ich sogar den Rasen gießen. Auch ziemlich selten zu dieser Jahreszeit.

Die alten Pflastersteine haben über Winter recht viel  Moos angesetzt. Nicht der Gartenweg, den wir letztes Jahr gemacht haben. Der sieht noch aus wie neu. Die Fläche unter dem Pavillon haben wir vor einigen Jahren auch mit dem Pflastermacher hergestellt.


Das Moos und der Grauschleier lassen sich wunderbar mit dem Drahtbürstenaufsatz für die Bohrmaschine entfernen. Dieses Jahr muss aber unbedingt neu verfugt werden. Unsere ersten Versuche sind ziemlich misslungen und überall gerissen.

Wenn das Wetter so bleibt, haben wir dafür ja jede Menge Gelegenheiten...