Samstag, 29. März 2014

Barbiebett aus Ikearegalresten

Von einem Ikearegal hatten wir noch Reste von den Seitenteilen, da wir die kürzen mussten. Und aus Resten kann man doch immer etwas basteln. In diesem Fall hat unsere Jüngste davon profitiert, denn sie bekam ein Bett für ihre Barbie.


Die Seitenteile wurden auf die gleiche Länge gekürzt und ein Leimholzbrettrest auf Barbielänge abgesägt. Die Seitenteile haben die ideale Breite, so dass zwei Barbies bequem drin liegen können. Das Ganze ist von unten mit zwei Schrauben und Holzleim fixiert.


Die Oma hat dann aus alten Satinlaken Bettwäsche für das Bett genäht. Satin sieht zwar schön aus, aber darauf schlafen kann ich nicht. Ich habe irgendwie das Gefühl, wegzuglitschen. Ich hoffe, dass Barbie damit weniger Probleme hat :)

Dienstag, 25. März 2014

Hussen für die Blumentöpfe


Meine Freundin Andrea war wieder sehr fleißig und hat mich diesmal mit Blumentopfhussen überrascht. Ich finde, die Punkte sind der Knaller.


Es sieht auf jeden Fall sehr kompliziert aus.

Aber das war ja noch nicht alles:

Diese süßen Eierwärmen gabs noch dazu .Nie wieder kalte Frühstückseier.







Liebe Andrea, da habe ich Dir doch gerne mein Boshi Buch vermacht.

Donnerstag, 20. März 2014

Shabby chic Schild mit Buchstaben - Transfer mit REEVES glänzendes gelmedium


Meine ersten Buchstaben habe ich beim Schlüsselbrett angebracht: *hierklick*
Einige von Euch haben mir gemailt, ob ich zeigen könnte wie das geht und wie das Transfermittel heißt. Ich freue mich immer riesig, wenn Ihr Interesse an meinen Projekten habt. 

Anhand eines Schildes läßt es sich wohl am Einfachsten erklären.
Dazu wird ein Brett für den Shabby chic vorbereitet:
  • mit kleinster Körnung abschleifen
  • in einem dunklen Braunton streichen
  • nach der Trocknung einmal gleichmäßig mit Antikwachs abreiben (dann läßt sich die nächste weiße Farbschicht leichter anschleifen und man ist nicht gleich auf dem Holz) 



    • danach die zweite Farbschicht auftragen (entweder weiß oder creme)
    • wenn die Farbe getrocknet ist, die Ränder vorsichtig anschleifen und auch an der Oberfläche ein paar Stellen "abnutzen"





    So sollte das in etwa dann aussehen:


    Spätestens jetzt solltet Ihr Euch einen Schriftzug überlegt haben. In meinem Fall ist es ein norddeutsches "MOIN", da ich das Schild für meine Mama gemacht habe.


    Wichtig ist dabei, dass Ihr das Wort spiegelverkehrt ausdruckt, denn sonst sieht es so aus:






    Zum Glück habe ich es, vor dem ersten Transfer, auf einem Restestück ausprobiert.



    Mit einem großflächigen und weichen Pinsel wird das Gel auf  die gedruckte (!) Seite des Papiers und das Schild großzügig eingepinselt.
    Danach das Papier auf das Schild aufdrücken und mit einem weichen Tuch die Luftblasen wegdrücken.
    Mindestens 3 Stunden trocknen lassen, am besten über Nacht.




    Wenn es ordentlich getrocknet ist, wird das Papier mit einem Schwamm gut angefeuchtet und durchgeweicht. Mit dem Schwamm kann man das Papier dann gut wegrubbeln. Stück für Stück. Nicht zu doll, man kann die Buchstaben auch wieder wegrubbeln ( hab ich mal für Euch getestet *zwinker*)

    Fertig ist das Schild:


    Ich empfehle Euch, hinterher noch einmal eine Schutzschicht mit dem Gel aufzutragen. Es wirkt zum Anfang etwas milchig, aber beim Trocknen wird es transparent. Die Schicht ist dann kratzfest und wasserabweisend.

    Von dem REEVES glänzendes gelmedium bin ich ganz begeistert. Damit werde ich bestimmt noch einige Sachen "beschriften". Noch kurz zum Thema: spiegelverkehrt ausdrucken. In Word habe ich die Funktion leider nicht gefunden. Ich habe es aber dort geschrieben. Richtige Schriftart und Größe gewählt und dann das Wort kopiert und in Paint eingefügt. Dort könnt Ihr auch nochmal die Größe ändern. Dann auf "Drehen" ----> "Horizontal spiegeln" und ausdrucken. Über unser Bildbearbeitungsprogramm Irfan View funktioniert es genauso gut.


    Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren....                                

    Freitag, 14. März 2014

    Schlüsselboard mit Flip Flops Teil 2

    Die Paketschnur habe ich mit einer dünnen Häkelnadel durchgefriemelt.
    Um eine Schlaufe zu bekommen, habe ich einen Stift durchgesteckt und auf der Rückseite einen doppelten Knoten gemacht.
    Leicht daran gezogen und der Knoten verschwindet auf der Rückseite in dem größer vorgebohrten Loch. So stört der Knoten nicht, wenn die Flip Flops auf das Brett geklebt werden. Das war eine längere Aktion, denn manchmal haben sich die Knoten beim Ziehen wieder gelöst. Und Paketschnur franst ziemlich schnell aus und wird unbrauchbar. Sicherheitshalber habe ich auf die Knoten noch ein paar Tropfen klaren Nagellack gegeben, um sicher zu gehen, dass die Knoten halten.

    Die Flip Flops wurden dann mit Holzleim auf das Brett geklebt. Nach nur vier Minuten sollte der binden, aber ich habe ihn lieber über Nacht trocknen lassen.
    Nächsten Tag habe ich Locher für die Haken gebohrt. Dabei haben sich dann wieder die FlipFlops gelöst. Da die Haken aber komplett durch die Flip Flops und ins darunterliegende Brett gehen, halten die auch so.
    Und dann habe ich das erste Mal Buchstaben vom Papier auf ein Brett aufgetragen. Zum Glück hatte ich es vorher ausprobiert, denn der erste Versuch ging komplett in die Hose. Wie das funktioniert, erkläre ich Euch mal in einem anderen Post, das würde hier den Rahmen sprengen.

    Aber hier jetzt erstmal das fertige Schlüsselbrett:


    Eigentlich bin ich mit der Optik ganz zufrieden, aber ein paar Kleinigkeiten stören mich:
    • warum hat der Holzleim nicht gehalten?
    • die Angabe 4,0x30 auf der Verpackung von den Haken bedeutet doch Durchmesser mal Länge (???), warum war ein 4er Bohrer dann nicht ausreichend und das Bohrloch ist beim Eindrehen der Haken ausgesplittert?






    So etwas Ähnliches werde ich wohl nochmal versuchen, denn die Buchstaben gefallen mir sehr gut und das ist auf jeden Fall ausbaufähig.

    Habt ein schönes Wochenende......bis nächste Woche







    Donnerstag, 13. März 2014

    Schlüsselboard mit Flip Flops Teil 1

    Jetzt wollte ich mal wieder etwas anderes, als einen Rahmen, bauen. Ein Schlüsselbrett eignet sich gut dazu, denn in unserem Bastelladen habe ich ein Gel entdeckt, mit dem man gedruckte Buchstaben auf Holz bringen kann. Das wollte ich schon immer mal ausprobieren.




    Zwei alte Bretter und Paketschnur brauchte ich fürs erste. Den ersten Flip Flop habe ich freihändig aufgezeichnet, mit der Stichsäge ausgesägt und für die anderen als Schablone genommen.
    Löcher für die Schnur gebohrt, wobei hinten die Löcher ein paar Millimeter größer gebohrt wurden, damit der Knoten verschwindet.








    Alles wurde schön abgeschliffen und die Kanten abgerundet.
    Da ich es auch wieder im shabby chic Look haben möchte, wurde es in schokobraun gestrichen. Und danach nochmal mit weiß.





    Die Flipflops wurden wieder auf "alt" getrimmt: vorsichtig mit dem Cutter die obere weiße Lackschicht abgekratzt und die Ränder angeschliffen. Vorsicht, man ist da ziemlich schnell wieder auf dem Holz.


    Hoffentlich bleibt das Wetter morgen auch noch so schön. Dann kann ich draußen weitermachen.

    Dienstag, 11. März 2014

    Zwiebeln gehen immer

    Ein typischer Anfängerfehler beim Gärtner ist wohl, dass man zu früh pflanzt und sät. Das Wetter ist aber auch verführerisch. Am liebsten würde ich schon den ganzen Garten begrünen. Also habe ich meine Oma angerufen und gefragt, was man jetzt schon pflanzen kann. Und die sagte "Kind, Zwiebeln und Knoblauch gehen immer". Also habe ich ein ganzes Netz Zwiebeln gesteckt und den restlichen Knoblauch, aus der Küche, gleich hinterher.


    Und fünf Tage später gibt es schon die ersten winzigen Sprößlinge...oder wie sagt man denn bei Zwiebeln dazu?


    Am Wochenende, bei dem herrlichen Sonnenschein, musste ich leider arbeiten, aber der Mann war auch nicht faul. Die Terrasse wurde aufgeräumt und gesäubert, die Gartemöbel wieder ausgepackt,
    entstaubt und alles hergerichtet, um den ersten Kaffee draußen zu trinken.


    Den Rest der Woche habe ich jetzt frei und da werde ich es mir so richtig gut gehen lassen. In der Sonne sitzen und lesen oder endlose Telefonate mit meiner Mama führen.
    Vom unserem alten Kirschbaum habe ich wieder ein paar Äste abgeschnitten und in die Vase gestellt. Drinnen blühen sie sogar schon.


    Ich wünsche Euch allen noch eine schöne Woche, mit viel Sonnenschein....

    Donnerstag, 6. März 2014

    Einmal Frühling, bitte...

    Heute konnte man den Frühling an jeder Straßenecke sehen. Überall blühen Schneeglöckchen, Krokusse und die ersten zarten Blätter wagen sich heraus.

                     Frühlings Ankunft

    Grüner Schimmer spielet wieder
    Drüben über Wies' und Feld.
    Frohe Hoffnung senkt sich nieder
    Auf die stumme trübe Welt.
    Ja, nach langen Winterleiden
    Kehrt der Frühling uns zurück,
    Will die Welt in Freude kleiden,
    Will uns bringen neues Glück.

    (August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)








    Zum Leidwesen meiner Familie, war ich mit der Weihnachtsdeko recht sparsam. Aber das ist einfach nicht meine Zeit. Kälte und Dunkelheit mag ich nicht.
    Da kann ich mich jetzt voll und ganz mit der Frühlingsdeko und dem nahenden Osterfest austoben.

    Hyazinthenblüten finde ich wunderschön. Nur der Duft ist sehr intensiv. Deshalb darf die Blüte uns nur auf der Terrasse erfreuen.














    Dieses wunderschöne Frühlingsei habe ich heute in meinem Lieblingsladen Samt und Sonders erstanden.
    Die passenden Schneeglöckchen blühen überall bei uns im Garten.








    Wohl zögert auch das alte Herz
    Und atmet noch nicht frei,
    Es bangt und sorgt: »Es ist erst März,
    Und März ist noch nicht Mai.«

             (Auszug von Theodor Fontane "Frühling)

    Unsere Rosen schlagen auch schon fleißig aus. Die Kirsche leider noch nicht. Das Gartenbeet ist fertig geharkt und vom Unkraut befreit, aber ich habe noch keine Idee was ich dieses Jahr anpflanzen soll.
    Habt ihr schon Ideen? Dann her damit.






    Und dann muss Euch noch ein tolles Fundstück zeigen, dass ich bei meinem heutigen Einkaufsbummel in Stuttgart gefunden habe:


    Ein Lichttüte.
    Sie besteht aus Papier und hinein stellt man ein Windlicht.
    Jeder Buchstabe sieht anders aus. Es sind Fotos von alten Leucht-oder Reklameschildern.
    Eine super schöne Deko für die anstehenden
    Sommerparties.
    Mit mehreren Tüten
    als Schriftzug?
    Meine steht jetzt auf
    dem Fensterbrett und
    ist auch von draußen
    ein Hingucker.
    Was würdet Ihr damit dekorieren?




    Dienstag, 4. März 2014

    Prager Frühling


    Jedes Jahr besuchen wir eine Hauptstadt. Wir waren schon in Athen, Oslo, Paris, Amsterdam, Luxemburg, Wien, London und dieses Jahr ging es nach Prag.
    Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter: Sonne satt und 13°C.Die meisten Städte haben wir im März besucht, da es da meistens noch nicht überfüllt ist, man nicht wie blöde schwitzt ( Jacke ausziehen kann man immernoch) und die Hotels noch nicht überteuert sind.

    Untergebracht waren wir im Hotel Clement, das ganz in der Nähe vom Platz der Republik (Námésti Republiky) liegt. Das Hotel wird von einem sehr netten Österreicher geführt, die Zimmer sind großzügig und das Auto kann in eine Tiefgarage untergebracht werden.


    Am Platz der Republik ist ein riesiges Einkaufszentrum: das Palladium. 200 Geschäfte bieten alles, was das Herz begehrt.

    Dort findet man auch das Repräsentationshaus. Sehr zu empfehlen, wenn man typisch tscheschisches Essen genießen möchte: Gulasch mit Knödel







    Tschechisches Bier darf dazu natürlich nicht fehlen. Es gibt wohl über 50 Biermarken in dem Land. Die bekanntesten sind Budweiser und Pilsner Urquell.

    Das Essen mit Bier hat für zwei Personen ca 24 € gekostet.





    Um Prag kennenzuleren, benutzt man am besten das gut ausgebaute Straßenbahn- und Metronetz. Eine Tageskarte kostet umgerechnet 4,40 € und kann 24 Stunden benutzt werden. WICHTIG: abstempeln. Sonst wird der Spaß deutlich teurer.

    Die Linie 22 fährt einige Sehenswürdigkeiten ab und ist wie eine Stadtrundfahrt.

    Vorallem fährt sie hoch zum Strahov-Kloster ( Pohorelec), denn der Weg dorthin ist zu Fuß recht mühsam. An dem Kloster befindet sich der Hradschin, der St.Veitsdom und das goldene Gässchen.

    Wer mehr Erlebnis will, nimmt die Seilbahn.







    Es gibt unzählige Antiquariate und Antikläden in der Stadt. Ob das wirklich alles Antiquitäten sind, wage ich zu bezweifeln.
    Kaufen würde ich es eh nicht. Die böhmischen Souveniers sind mir alle zu kitschig.
    Nicht einmal Weingläser für meine Sammlung habe ich mitgenommen.






    Ich kann Euch Prag nur empfehlen. Eine wunderschöne, alte Stadt. Wer den kompletten Reisebericht lesen möchte :Reisebericht Prag

    Kleiner Tipp am Rande: vertraue keinem Pubertierenden, wenn er das erste Mal sturmfreie Bude hat. Unser Haus war nur schwer wiederzuerkennen.