Freitag, 28. Februar 2014

Linkempfehlung

In meiner Fernsehzeitung war ein interessanter Linktipp, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:


Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende, mit viel Sonne und spannenden Ideen...

Mittwoch, 26. Februar 2014

Das Kinderzimmer wird zum Teenagerreich-3-

Erst jetzt ist mir aufgefallen, dass ich Euch noch gar nicht das fertige Teeniezimmer gezeigt habe. Es hat ja lange genug gedauert. Aber ich darf gar nicht meckern, denn ich habe gar nicht so viel mitgeholfen.



Aber zunächst nochmal ein Vorher-Bild:

Beim Einzug hatten wir die Wände gelb gestrichen. Damals war unsere Tochter auch erst vier und ich fand es eine gute Idee. Überstreichen wollten wir lieber nicht, also Tapete komplett runter.

Der graue Teppichboden hatte auch ganz schön gelitten. Die Katzen haben ihre Krallen darin gewetzt und ein neuer Turbostaubsauger hat ihn komplett vom Boden gerissen.


Das Ablösen der Tapete hat am längsten gedauert. Da wurde vorher zigmal drüber tapeziert und über gemalert.

Das Tapezieren hat ein Kollege übernommen, denn das kann keiner von uns richtig. Wenn ich da nur an die paar Bahnen für die gestreifte Tapete im Flur denke.












 Das Laminat ist in Dielenoptik. Dadurch wirkt das Zimmer gleich viel größer.
Direkt danach wurden die Holzpaneele an die Wand gebracht und weiß gestrichen.




Die erste Anschaffung war das Bett. Es sollte unbedingt ein großes sein, da unsere Tochter öfters mal Übernachtungsbesuch hat. Bis jetzt immer nur weiblich *zwinker*
Wir haben es einige Male im Zimmer umgestellt. So ist die beste Lösung. Ihr scheint morgens nicht die Sonne ins Gesicht und sie schläft mit den Füßen nicht in Richtung Haustür. Dem Aberglauben meiner Urgroßmutter nach, läuft derjenige sonst weg.





 Der Spiegel kam gleich danach. Ist natürlich mega wichtig in dem Alter. Ich mag den Spiegel total: man sieht sehr schlank darin aus.

Der Schrank hat oben zwei Leuchten. Das wirkt Abends sehr schön.

Alle Möbelstücke sind auf Filzgleitern, falls meine Große doch nochmal umräumen will.





Vom Schreibtisch bin ich nicht ganz so begeistert. Ist eine ziemlich wacklige Geschichte und viel unterbringen kann man auch nicht.

Das Foto ist auch leider nicht so gut gelungen. Gegen das Licht fotografiert und viele Schatten.


Die Collage an der Wand gefällt mir sehr gut. Ihre Freunde, Familie und ein paar schöne und freche Sprüche.
Ich kann mich noch gut an meine Poster in meinem Zimmer erinnern: New Kids on the Block und John Travolta. Und überall standen Kerzen und Duftstäbchen rum.





Erinnert Ihr euch noch an die tolle rote Kommode? Die ist leider nicht wieder mit eingezogen. Erstens war wirklich kein Platz mehr dafür und sie paßt auch nicht zu den pink/rosa Accessoires.




War vor einigen Jahren rosa noch total kindisch, kann es heute gar nicht genug davon geben.
Am liebsten jeden Tag einen anderen pastelligen Nagellack.

Und alle Mädels schwärmen gerade von Einhörnern. Woher diese Idee kommt, kann ich leider nicht beanworten.












 Stolz kann meine Große auf ihren Vater sein. Denn den hat das ganze ziemlich viel Schweiß, Nerven und Geld gekostet.

Dienstag, 25. Februar 2014

Ein Rahmen wird shabby chic

Die letzten Tage waren ja schon sehr frühlingshaft und da habe ich ein bißchen gebastelt. Besonders das Streichen an der frischen Luft begrüßt mein Mann, denn er mag den Lösungsmittelgeruch überhaupt nicht.


Jetzt möchte ich Euch zeigen, wie ich den Rahmen in Vintage oder Shabbylook gestaltet habe:






Frauen lieben es stundenlang durch Geschäfte zu streifen. Bei mir sind es Baumärkte und der Holzhandel in unserer Stadt. Im Letzteren habe ich tolle Holzleisten gefunden, die sich wunderbar für einen Rahmen eignen. Den ich habe ich  wie hier beschrieben nachgebaut.










Das Holz habe ich mit einem Schleifschwämmchen abgeschliffen. Diese eigenen sich hierfür besonders gut, da sie sich der Oberfläche anpassen und man so in jede Rille kommt.









Der, vom Staub befreite, Rahmen wurde in schokoladenbraun gestrichen und durfte erstmal einige Zeit trocknen.





Nach der Trockenzeit habe ich ihn nochmal weiß übergestrichen.Da gefiel er mir eigentlich schon ganz gut.





Und dann kommt der schönste Teil, wo man seiner Fantasie keinen Grenzen setzen muss. Die Kanten an den Rändern habe ich vorsichtig mit grobem Schleifpapier angeschliffen, so dass der braune Lack von unten wieder durchkommt. Das sieht schön abgenutzt aus.



Mit einem Cutter wurde das Holz in unregelmäßigen Abständen eingeritzt oder die obere weiße Lackschicht leicht abgetragen.

Der Hammer macht einige schöne Dellen ins Holz und läßt den Rahmen noch älter wirken.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.


 





Der Rahmen wurde wieder mit Hasendraht bespannt.

Zum Shabby chic passen am Besten alte Schwarz-Weiß Fotos.


Die alten Familienfotos habe ich diesmal mit Bobby pins (schwarze Haarklemmen) angebracht.

Das Bild oben, neben der Primel: mein Uropa mit meiner Oma als sie noch recht klein war.

Auf dem linken Bild ist mein Papa in seinem Traktor oder Auto? Ich muss mal nachfragen was es genau 
 ist.





Ein paar Tipps noch am Rande:




Meine Pinsel reinige ich zuerst mit Verdünnung und dann kommen sie in eine verschließbare Plastktüte. Der Pinsel ist dabei noch "satt" mit Verdünnung und kann so bis zum nächsten Anstrich nicht eintrocknen.









Zum Umrühren der Farbe nehme ich immer die Stäbchen von unserem Lieblingssushiladen. Die sind stabil genug und ich habe immer welche im Vorrat. Danach können sie direkt in den Müll.





Für diese Woche plane ich noch einige Basteleien im shabby chic. Hoffentlich bleibt das Wetter so gut. Und mein morgiger Zahnarzttermin wird nicht so schlimm.....

Samstag, 22. Februar 2014

Flohmarkt-App-Fundstück





Auf meinem Handy habe ich jetzt eine neue, tolle App : Shpock

Eine Flohmarktapp, mit dem man gebrauchte Sachen in seiner Nähe findet. Durch GPS wird der Standort gesucht und dann kann man in Kategorien nach seinen Herzenswünschen suchen. Ich war überrascht, wie viele Angebote aus meiner Stadt sind.

Und dort habe ich auch dieses wunderschöne Vintage Regal gefunden. Zu einem Schnäppchenpreis.





 Es gab zuerst ein bißchen ein hin und her, weil die Vorbesitzerin und ich keinen Termin für eine Übergabe finden konnten. Aber dann hat es ja doch noch geklappt.





Jetzt ziert das Regal mein Küchenfenster. So sind meine, am häufigsten benutzen Gewürze und die Lieblingstees schön aufgeräumt.

Die Shpock App kann ich Euch nur empfehlen. 
Vielleicht findet Ihr dort auch ein neues Lieblingsstück? Oder mistet den Keller/Dachboden aus und stellt selbst ein paar Sachen ein?


Freitag, 21. Februar 2014

Die Sonne scheint, mein Herz das lacht, jetzt wird der Waschschrank klar gemacht!


Was für ein Februar! Ich habe nicht nur einen alten Waschschrank von einer Freundin geschenkt bekommen, sondern auch zwei Schleifmaschinen von meinem Schatz. Beides unabhängig voneinander zu selben Zeit! Wenn das kein Zeichen ist!
  
Leider habe ich nur ein Handyfoto vom dunklen Fundort, aber man kann ihn da ja noch gut erkennen. Das Holzbrett rechts am Spiegel angelehnt, steht  leider etwas im Blickfeld.
Rechts: mein neues Baby! :)  Summt wie eine Biene und macht aus Alt, wirklich NEU!




Wohin nun mit dem alten Waschschrank?
 Und wie soll er letztendlich aussehen?

Meine Katze, eine alte Dame und leider nicht mehr die sportlichste, liebt es, "in" und "auf" Schränken zu schlafen, und aus dem Fenster zu sehen. Jetzt gibt es natürlich die Möglichkeit einen Katzenschrank draus zu machen, allerdings ohne Rückwand und Spiegel, weil er dann unter einem Fenster stehen wird. Tür auf, Katze rein, im Innenleben eine "Aufstiegshilfe", sodass sie aus oben durch das Loch der Waschschüssel hinauf kann und von oben aus dem Fenster sehen kann?

Damit wäre der Waschschrank sinnvoll in unser Leben integriert, aber auch wirklich sehr verändert....

Ich weiß nicht genau, wie alt der Schrank ist. Aber darin gefunden habe ich einen Teil der Arbeiter-Zeitung Wien vom 30 März 1958. Zu Schade um ihn so zu verändern? Die Katzen würden sich sicher freuen!

Aber wenn ich ihn ganz lasse, muss er an der Wand stehen mit seinem riesigen Spiegel. Sieht bestimmt auch gut aus, erfüllt aber keine Funktion, außer dass er sicher wieder mit Tüddelkram vollgeräumt wird.
Dazu die Frage: Wie streiche ich ihn an? weiß-türkis? Der Raum wo er stehen würde ist braun & sandfarben gestrichen, Deko in den selben Farben+ weiß + türkis.

Gestern und heute habe ich ihn zerlegt und geschliffen. Das Loch unter der Waschschüsssel-Schublade war schon eingesägt. Vielleicht hat ihn schon jemand mit einem echten Abfluß ausgestattet??? Genau darüber wäre nämlich der Schubladeneinsatz mit der Waschschüssel.



Das wird mein erster alter Schrank den ich aufpeppen werde. Pinsel oder Rolle? Habe ich zu viel Lack wenn alles drei Tage lang danach noch klebt? Oder ist das eben so? Bei meinen bisherigen Projekten gabs immer "kleine Mängel". Dieser soll jetzt aber toll werden! Darum bin ich für jeden Tip von euch wirklich dankbar! :) Ich hoffe, dass ich morgen mein Projekt weiter vorantreiben kann, dann lass ich wieder von mir hören.

LiGrü
Martina

Dienstag, 11. Februar 2014

Geheimnisse, die vierte

Am 1. März wollen wir das erste Mal selbst bei einem Flohmarkt mitmachen. Und so sammeln wir alles im Haus zusammen, was wir nicht mehr brauchen. Dabei fanden wir diese Kassetten.
 
Mein Mann und ich können uns nicht an deren Herkunft erinnern. Und haben natürlich auch keinen Schlüssel. Wie kommen wir an den Inhalt? Denn in den Kassetten ist definitiv etwas drin. Wenn man die rote schüttelt, klimpert etwas kleines, hartes darin. Vielleicht der Schlüssel? Die andere Kassette ist sehr schwer. Vom Gefühl her könnten es Briefe sein.
Wir sind natürlich jetzt neugierig. Also, wer hat eine Idee wie man die Kassetten aufbekommt?  Bin über jede Idee dankbar.

Hier die Auflösung:

Nach einigen frustranen Versuchen bin ich zum Schlüsseldienst gegangen. Die wollten 15 € pro Kassette und ich sollte sie da lassen. Das wollte ich aber nicht. Ich habe dann rohe Gewalt, in Form von Hammer und Meißel, walten lassen. Und die Schlösser gaben nach.
Der Inhalt: in der roten Kassette war wirklich ein Schlüssel, paßt aber an keiner Kassette. In der anderen waren Kontoauszüge, Fotos, noch mehr Schlüssel und eine kaputte Uhr. Nicht wertvoll, aber es weckte schöne Erinnerungen an die verstorbene Verwandte, der die Kassetten mal gehört haben.

Montag, 10. Februar 2014

Vasenhusse

Die Vasenhusse ist ein Geschenk meiner Freundin Andrea. Ich habe mich reisig darüber gefreut, denn ich habe gar nicht Geburtstag ....






Mit der Husse konnte ich wunderbar ein altes Senfglas verstecken und grün ist ja meine absolute Lieblingsfarbe.

So kommt der Frühling schon ins Haus.

Draußen darf es jetzt bitte endlich schneien, denn ich war noch nicht einmal Langlaufen dieses Jahr.