Mittwoch, 29. Januar 2014

Vision Board

Was ist ein Vision Board ????

Auf einem Vision Board werden Wünsche, Träume und Ziele gezeigt. Man kann Bilder auf Karton oder Leinwänden kleben, die die Wünsche zeigen. Je klarer die Vorstellungen, desto besser kann man visualisieren. Das Ganze wird an einem Ort aufgehangen, wo man es häufig sieht, damit man es sich immer wieder vor Augen halten kann. Die Wünsche sollten natürlich realistisch sein: wenn man auf einen Millionengewinn hofft, sollte man natürlich auch Lotto spielen.

Ein schönes Video zu dem Thema:


Mein Vision Board wollte ich etwas kreativer gestalten, da ich auch Gegenstände in dem Bild unterbringen möchte.

Den Rahmen aus dem letzten Post habe ich abgeschliffen und mit blauer Farbe besprüht. Warum blau? Die Farbe wirkt beruhigend und entspannend und passt gut zu unserer Hintergrundfarbe im Schlafzimmer, wo das Vision Board hin soll.






An die Rückwand habe ich Hasendraht getackert. Es war eine gute Gelegenheit meinen neuen Tacker ( ein Weihnachtsgeschenk von meinen Eltern) auszuprobieren. 

Der Hasendraht eignet sich gut, um Bilder daran zu befestigen oder kleine Dinge anzuhängen.
Schön sehen dazu natürlich kleine Holzklammern aus. Bei mir mussten jetzt erstmal Haarklemmen von meiner Tochter herhalten.






Und so sieht jetzt mein Vision Board im Schlafzimmer aus:



Die griechische Postkarte steht für den geplanten Kretaurlaub.
Der Dollarschein für unendlichen Reichtum :-)
Kreative Ideen wünsche ich mir weiterhin.
Das Bild mit den Joggern zeigt meinen Wunsch, dass es dieses Jahr wieder besser mit dem Joggen klappen soll und ich wieder an einem Lauf teilnehmen kann.
Das Herz muss ich wohl nicht erklären...

Ein paar Wünsche fehlen noch. Mir fehlen da noch Bilder.

PS: Ein klitzekleiner Eiffelturm hängt auch mit drin....

Wer mehr über dieses Thema lesen möchte, sollte mal auf diesen Artikel klicken:
selbsterfüllende Prophezeiung

Dienstag, 28. Januar 2014

Der erste selbstgebaute Bilderrahmen

Wie schon angekündigt: das Projekt Bilderrahmenbau

Ich habe mir meinen Mann zur Hilfe genommen, denn sonst wäre ich gleich blindlinks auf das Holz gestürzt und da wäre wohl nicht so viel bei raus gekommen.

1.)
bekam ich erstmal Mathenachhilfeunterricht, um zu errechnen, wie lang die Leisten werden sollen. Es sollte ja ein Rechteck werden.







Und wir haben vorhandene Leisten von einem Lattenrostfehlkauf genommen. Wußten also deren Länge und wollten das Optimum rausholen.








2.)
die Einweihung der Gehrungssäge. Diese hatten wir online bestellt und mein Mann hat sie zusammen gebaut. Die Handhabung ist recht einfach. Die Winkel sind gut einstellbar.



Um ein Wackeln der Säge zu vermeiden, wurde diese mit Schraubzwingen an eine Werkbank montiert. Es empfiehlt sich auch das Werkstück zusätzlich zu den mitgelieferten Halterungen mit Schraubzwingen zu fixieren. Damit war ein exakter 45 ° Winkel möglich und es kann kein Spalt beim Verleimen entstehen.




 3.)
das Verleimen. Ich muss gestehen, dass ich hier meine Schreiner zur Hilfe hatte. Die Leisten wurden nicht nur verleimt, sondern auch mit Schwalbenschwänzen verbunden.




Dadurch ist das Ganze natürlich wesentlich stabiler und paßt haargenau. Ein Einspannen des Rahmens zum Trocknen der Leimung ist auch nicht nötig. Und man kann hinterher noch gut die Leisten nach oben und unten verschieben, damit eine glatte Fäche entsteht.



Ich habe das zum ersten Mal gesehen und bin total begeistert von dieser Lösung und vorallem was es da noch an Möglichkeiten gibt.

Vielen Dank an Thomas Hoffmann von Hoffmann Schwalbe, der die Bilder zu Verfügung gestellt hat.











Und so sieht der fertige Rahmen aus. Daraus möchte ich in den nächsten Tagen ein Vision Board machen.

Das Ergebnis könnt Ihr hier sehen:

Hier klicken

Donnerstag, 23. Januar 2014

Bilderrahmen selber bauen






Aus Platz- und Geldmangel möchte ich mir keine Zeitschriften zum Thema Wohnen, Dekoration oder DIY mehr kaufen.
Eine gute Alternative ist die gute, alte Bibliothek.
Beim Stöbern in der Bücherei habe ich dieses tolle Buch gefunden und natürlich ausgeliehen.
Jetzt möchte ich meine eigenen Rahmen bauen. Laut dem Buch ist das wohl auch nicht so schwer.








In zwei Dinge musste ich dann aber doch investieren: 1. Gehrungssäge
Kann man ja immer mal gebrauchen und nur eine Gehrungslade schien mir doch etwas zu ungenau.











Und 2. Rahmenspanner, um die Holzleisten beim Verleimen rechtwinklig zusammen zu pressen.









Ich habe schon einige Ideen im Kopf und ich werde wohl einige Rahmen bauen müssen, damit sich der Kauf der Hilfsmittel rechtfertigt. Aber ich halte Euch auf dem Laufenden.

Mit T-Shirt-Garn Sitzhocker pimpen

Heute berichte ich Euch mal von einem Projekt, dass von meiner lieben Freundin Andrea kommt. Ein weißer Sitzhocker wurde mit T-Shirt-Garn umhäckelt. Ich finde, es ist ihr super schön gelungen.







Und eine tolle Upcyclingidee, denn man kann das T-Shirt-Garn auch wunderbar selber machen.
Eine sehr gut verständliche Anleitung findet Ihr unter: T-Shirt-Garn Anleitung

Samstag, 18. Januar 2014

Nachtflohmarkt Wagenhallen Stuttgart 2014



Am 17. Januar war wieder der Nachtflohmarkt in den alten Wagenhallen in Stuttgart.
Unterteilt in mehrere Hallen gab es die unterschiedlichsten Stände. Von Klamotten, über Nippes und Kitsch, Schallplatten, aber auch viel selbstgemachtes.
Ein DJ legte nebenbei Musik auf und das entschädigte ein bißchen für das Gedrängel. Es waren wieder Menschenmassen in die Wagenhallen geströmt.
Zur Verköstigung gab es einiges vor der Halle: Bratwurstgrill, Pasta und Pizza und Waffeln. Dabei konne man sich an dem riesigen Lagerfeuer wärmen. Oder innerlich mit Glühwein.






Ich mag die Atmosphäre in der Halle. Industrieller Charme in bunte Lichter getaucht. Gute Musik. Und leuchtene Augen bei den Schnäppchenjägern.








Natürlich habe ich auch wieder etwas für mich gefunden: Weingläser für meine Sammlung. Und zu einem Spottpreis.
Langsam bräuchte ich eine eigene Vitrine für die Gläser.













Aber mein neusten Lieblingsstück ist dieser Tellerhalter, weil.....









....da genau die alten Kinderteller von meinem Papa reinpassen und als Naschstation jetzt unser Wohnzimmer 
 verschönert. Vorher standen sie im Schrank und sind verstaubt. Jetzt haben sie ihren richtigen Platz.

 Die Motive auf den Tellern finde ich so richtig schön nostalgisch.








Donnerstag, 9. Januar 2014

Eiffelturmkissen







Bei Dawanda gibt es so unheimlich tolle Stoffe. Auch mit meinem Lieblingsmotiv Eiffelturm.
Ihr müsst da unbedingt mal stöbern. Da ist für jeden Geschmack was dabei und die Preise sind absolut fair.
Meine Mutter hat mir dann aus dem Stoff Kissenbezüge genäht.





Ich kann mich gar nicht satt sehen:



Übrigens: ich habe einen toll Link gefunden, wie man nähen lernen kann. Also liebe Nähanfänger oder die, die es werden wollen: einfach mal draufklicken: Nähanfänger aufgepasst


Mittwoch, 8. Januar 2014

Toilettenpapierhalterung

Schon lange habe ich für das Gäste-WC eine Möglichkeit gesucht, um Ersatttoilettenpapier dekorativ unterzubringen. Jetzt ist meine Mama zu Besuch und da steht die Nähmaschine nicht mehr still.





Aus einer alten Tischdecke meiner Großmutter hat meine Mutter einen Streifen mit den Maßen 55x12 cm ausgeschnitten. Eine Toilettenpapierrolle ist nur 10 cm breit, aber man braucht noch je Seite 1 cm mehr für die Naht.
Die Seiten wurden eingesäumt, doppelt gelegt und oben und in der Mitte zusammen genäht.
In eine alte Holzleiste wurde links und rechts je ein Loch für die Schnur gebohrt. Paketschnur durchgefädelt und oben zu einer Schleife gebunden.

Montag, 6. Januar 2014

Mein Weihnachtsgeschenk an mich

Ich liebe Paris und vorallem den Eiffelturm Seit längerem habe ich immer mal wieder nach tollen Bildern gesucht und sie jetzt ausgedruckt. Ein paar eigene sind auch dabei. Insgesamt waren es über vierig Fotos und die Auswahl der schönsten fiel mir echt schwer. Nun sind sie als Collage zusammengestellt und hängen über dem Esstisch.

Sonntag, 5. Januar 2014

Heute mal digital!

Heute hatte ich nicht viel mit Holz zu tun - bis auf den Holzblock, der mein Stativ ersetzen musste -, aber ich schleiche mich mit diesem Post einfach mal in die "Deko-Abteilung". Denn Lichtbilder kann man leicht nachmachen, ausdrucken und aufhängen. (Habe ich die Kurve in die Deko-Abteilung hinbekommen?)


Hier eines von vielen Lichtbildern. Dieses gefällt mir besonders gut, weil alle Linien nachvollziebar geworden sind. Schon eine Idee was vor der Kamera passierte?

Gaaanz einfach ;)
Man braucht eine gute Kamera, welche lange Aufnahmezeiten im Nachtmodus zulässt, ein Stativ, viele kleine Lichter, und eine sportliche Freundin die sich überall mit Lichter bekleben lässt und dann auch noch Radschlagen kann ;) Berg auf im Schotter wohl bemerkt! Das sieht dann ungefähr so aus...
 
Achtet nochmal auf das Bild oben... gelb leuchten die Füße, die breiten Streifen in rot und grün leuchten am Po, die dünneren Streifen in der Mitte unten sind die Handgelenke. Das rote "V" im Bild war die rote Lampe in den Haaren.



So sieht es dann aus, wenn man nach drei beleuchteten Radschlägen berg auf im Schotter stolpert....
(30 Sek.)
Danke Kathi, du warst sehr tapfer!

<--Unser "Lolli Pop"! So kann es aussehen, wenn man einen HulaHuppReifen mit zwei gegenüberliegenden Lichtern ausstattet und am ausgestrecktem Arm keisen lässt! Tolle Idee! Danke Kathrin!
(30 Sek.)

 --> Das ist keine überdimensionale Weihnachtsbaumkugel, sondern ein Light-Orb, wie ich dieses Wochenende gelernt habe. Hier schleudert man eine Lichtquelle an einem Band senkrecht im Kreis und dreht sich dabei um die schleudernde Hand. Youtube bietet unter Light-Orb tolle Beschreibungen. Wir haben die 10 Lichter einer Lichterkette in einem Knäul zusammengeklebt und mit grüner Folie umwickelt. Schnur dran und ab die Post!
(30 Sek.)






Und so kann man mit einem Nachtlicht
für Kinder schreiben... ;)
(15 Sek.)


Je dunkler, desto besser natürlich. Das war unsere absolut erste Lichtbild-Aufnahme, dann fing es an zu regnen und wir mussten in die Scheune ;)
 
Habt ihr schon mal Lichtbilder gemacht? Ich freue mich über Tips, Tricks und neue Ideen!

LiGrü
Martina

Ein kleines DIY für zwischendurch - Flickenteppich -





Ein alter Stoffrest, in meinem Fall alte Bettwäsche, wird in 2 cm breite Streifen geschnitten. Je breiter die Streifen, desto schneller geht es. Kleine Abweichungen bei der Breite sieht man später nicht. Ein genaues Abmessen ist also unnötig.
Die Streifen sollten nicht länger als 1,50 m lang sein, denn sie werden zu einem Zopf geflochten und man verheddert sich bei zu langen Streifen dann nur.
Wenn ein Streifen zu Ende ist, wird der nächste so miteingeflochten, dass es überganglos weitergeht. Verknoten würde später beim Nähen stören und sieht auch nicht so gut aus.












Der Zopf wird nun zu einem "U" gelegt und in der Mitte mit großem Zickzackstich zusammen genäht.

Danach zu einer ovalen Schnecke legen und weiter zusammen nähen. Wichtig ist dabei, dass die Schnecke im Uhrzeigersinn gelegt wird, denn je nach Größe des Teppiches braucht man Platz.

















Die geflochtenen Stoffzöpfe sollten sollten eng aneinander liegen, damit die Naht hält. Bei "Löchern" lieber nochmal rückwärts nähen, um sicher zu gehen.

Der Rest läuft dann ziemlich flüssig: aneinander legen, nähen und Stück für Stück weiter drehen. So groß wie man eben mag.









Und so sieht der fertige Teppich aus:


Er verschönert jetzt unser Badezimmer. Ich hoffe, dass die Wellen sich noch ein bißchen legen. Ein bißchen flacher ist er schon durchs bügeln mit einem nassen Geschirrhandtuch geworden.
Da ich einen alten Bettbezug genommen habe, ist er auch bei 60 °C waschbar.
In den nächsten Tagen will ich noch kleinere Flickenteppiche als Untersätzer für Töpfe nähen.