Mittwoch, 24. Dezember 2014

DIY Adventskalendertürchen Nr. 24


Stern aus Teelicht


In der dunklen Jahreszeit macht man gerne mal eine Kerze an. Leere Teelichter sammeln sich da schnell an. Zum Wegwerfen viel zu Schade, denn die kann man noch super upcyceln.


Dieses Minuten-DIY kannst Du aus einem leeren Teelicht, einer Schere, einem Nagel und Nähgarn machen.


Das Teelicht wird bis zum Boden sternenförmig eingeschnitten.


Auseinander klappen und mit einem Hammer eventuell Unebenheiten ausgleichen. Mit einem Nagel oder einer Schraube, ein Loch durch einen Zacken bohren, Nähgarn durchfädeln und schon kannst Du Deinen Stern aufhängen. Wenn Du Lust hast, kannst Du mit dem Nagel noch Muster auf den Stern "malen".


Ich wünsche Dir und Deiner Familie ein frohes Weihnachtsfest.


Vielen Dank an alle Blogger, die bei meinem DIY Adventskalender mitgemacht haben und ihn so zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Es waren so großartige Ideen dabei. Jede hat einen großen Applaus verdient.


Und vielen Dank an alle meine Leser. Ich freue mich über jedes einzelne Kommentar. Das spornt mich an und macht mich sehr, sehr glücklich. Für das nächste Jahr habe ich schon einige tolle DIYs geplant und es wird mit Sicherheit wieder eine große Gastbeitragsserie geben. Aber da musst Du nicht bis zum nächsten Advent warten.


Feier schön und genieße die Zeit mit Deiner Familie...alles Liebe...Deine Stine

Dienstag, 23. Dezember 2014

DIY Adventskalendertürchen Nr. 23


DIY Kerzenpyramide


Kerzenpyramide

Ich gebe zu, für dieses DIY, brauchst Du ein bißchen mehr Zeit. Aber vielleicht hast Du heute schon frei und Deine Geschenke sind alle fertig, das Haus ist geputzt und das Essen im Ofen...

Viel brauchst Du allerdings nicht: ein 5x5 cm Kantholz, Säge, einen Forstnerbohrer ( passend für Teelichter), einen Holzbohrer, Bohrmaschine und eine Kordel.


Das Kantholz wird in vier verschiedene Längen gesägt. Je nachdem wieviel Abstand Deine Teelichter haben sollen. Für die Spitze sägst Du ein Dreieck aus.


In die einzelnen Teile wird je ein Loch links und rechts gebohrt. In das erste kleine Kantholz, wird in die Mitte, mit dem Forstnerboher eine Vertiefung für das Teelicht gebohrt. In das zweite dann zwei...usw. Miss es genau aus, Augenmaß reicht leider nicht.


Wenn Du die Kordel durch die Bohrlöcher fädelst, dann schmelz das Ende mit einem Feuerzeug an. Dann räufelt es sich nicht auf und läßt sich leichter durchfädeln.


Damit die Kanthölzer halten, wird unter jedes Holz ein Knoten gemacht. Das musst Du ein bißchen ausprobieren, damit sie gerade sind.


So sieht es dann fertig aus. Im Hellen.



Leider habe ich noch nicht herausbekommen, wie man mit unserer Kamera gute Bilder im Dunkeln machen kann.
Ich mag die Pyramide sehr, denn man sieht die Lichter von Innen aus leuchten....
Nur noch einmal schlafen und dann ist Weihnachten. Ich freue mich so auf meine Familie, die heute alle nach und nach eintrudeln wird.

Montag, 22. Dezember 2014

DIY Adventskalendertürchen Nr. 22




Weihnachtskugeln pimpen


Zur Weihnachtszeit lassen sich die meisten Firmen nicht lumpen und verteilen großzügig Werbegeschenke. Bei unserem Metzger bekommt man bei jedem Einkauf ab 10 € eine Plastikweihnachtskugel mit Firmenlogo. Ich frage mich wirklich, ob es jemanden gibt, der sich eine Weihnachtskugel an den Baum hängt, worauf der Name der Metzgerei seines Vertrauens und ein lachenendes Schwein gedruckt sind.
Aber auch Weihnachtskugeln kann man pimpen, so dass man sie doch noch aufhängen kann.


Du brauchst dafür einen Pinsel, transparentes Glanzgel (vermutlich funktioniert es auch mit Serviettentechnikleim), eine Zeitung und natürlich Weihnachtskugeln.


Die Weihnachtskugel wird mit dem Gel eingepinselt und mit kleinen, herausgerissenen Zeitungsausschnitten beklebt. Danach kommt noch eine Gelschicht über die Zeitung, damit die Kugel hinterher schön glänz.



Nix mehr vom lachenden Schwein zu sehen....


Für die zweite Kugel braucht man neben dem Pinsel, noch Tafellack oder wie ich es gemacht habe, Magnetfarbe. Die ist noch von diesem Projekt *HIER KLICK* übrig.


Die Kugel wieder einpinseln. Wenn es beim ersten Mal nicht richtig deckt, dann noch eine zweite Schicht drüber streichen. Ich habe das leider nicht richtig gemacht.


Und die Kugel kannst Du dann nach Lust und Laune selbst mit Kreide verzieren....

Sonntag, 21. Dezember 2014

DIY Adventskalendertürchen Nr. 21








Schlichter Designerbaum mit Hang zum Weihnachtlichem…

 Hallo und herzlich willkommen zum 21. Türchen von Stines DIY-Adventskalender!
Mein Name ist Frank und schreibe sonst auf meinem Blog www.kellerwerker.de über Holz- und Heimwerkerthemen. Vom Balkondeck über die XXL-Laterne bis hin zur Reparatur von Damenstiefeln findest Du bei mir einen bunten Mix aus diesem Themenbereich.
Für die Wand neben unserem Eingang zum Esszimmer wollten wir eine Weihnachtsdekoration haben. Wir waren uns nur nicht einig was. Mit uns meinte ich meine Tochter, mein Sohn und ich. Meine Frau hingegen hatte bereits seit März diesen Wandabschnitt mit einem Designerbaum verplant. Ein Designerbaum? Zugegeben, ihre Erklärungsversuche überzeugten weder mich noch meine Kinder, denn was soll man sich unter „dünne, gerade Äste die als Weihnachtsbaum zusammengenagelt, dann mit Kunstschnee besprüht und weihnachtlich dekoriert werden“ genau vorstellen?
Die Materialbeschaffung oblag mir, was somit hieß, dünne gerade Äste (aber nicht zu dünn) zu besorgen. Ein „etwas dickerer und ordentlich langer Ast“ sollte auch mit dabei sein…
Gut letztendlich habe ich etwas mehr geholt, als wir brauchen, hatte dafür aber die Sicherheit, dass sowohl von den „dünneren“, als auch von den „dickeren“ Ästen genug vorrätig war.


Als Stamm für den Designerbaum nahm ich den stärksten Ast, der unten etwa 5 cm und oben etwa 1,5 cm stark war und sägte ihn auf etwa 2m Länge zurecht.
Die „Äste“ sind alle etwa 1 cm bis 2 cm stark und ich habe sie grob auf Länge gesägt.
Nun ordnete ich alles so an, wie es später aussehen sollte. Die Längen der einzelnen Äste habe ich gleich mit der Säge angepasst.


  
 
Die Äste habe ich mit Nägeln, sowie mit meinem Elektrotacker (des Heimwerkers bester Freund…) befestigt. Ich benötigte dafür zwei unterschiedlich lange Klammern, weil bei den dünnen Ästen die längeren Klammern hinten wieder rauskommen.
Und so nagelte und tackerte ich alle Äste mit drei bis vier Klammern fest.


 
Oben an der der Spitze bohrte ich seitlich ein 6 mm Loch mit einem Holzbohrer. Holzbohrer haben eine Zentrierspitze, mit der man im Holz gerade Bohrungen hinbekommt. Normal Bohrer „wandern“ beim Bohren im Holz manchmal weg, deshalb ist es sinnvoll diese speziellen Bohrer zu nehmen. Durch dieses Loch wird später ein Band zur Befestigung des Baumes gezogen.
 


 Kurze Anprobe:

  
Tja… äh…mal was anderes…

Mein Sohn übernahm das Besprühen mit der Schneekanone… also mit den beiden Dosen Kunstschnee..


 
Okay, das sieht schon besser aus. Es folgte das Dekorieren.
Mangels Anwesenheit meiner Frau, sowie meiner Tochter (die mit ihren acht Jahren, mir im Dekorieren um Lichtjahre voraus ist…), schmückten mein Sohn und ich den Baum mit dem, was wir so im Keller fanden. Das war nicht viel, sollte aber auch nicht. Es sollte eher schlicht geschmückt, denn überladen sein.
Damit der Baum nicht umkippt, habe ich einen Nagel in die Wand geschlagen und den Baum mit einem Band daran befestigt.
Hier das Endergebnis:

 




 Ich gehe mal davon aus, dass meine Frau regulierend eingreifen wird, wenn sie das Prachtstück sieht, aber meinem Sohn und mit gefällts…
Frohe Weihnachten und ein tolles 2015 für Euch

Samstag, 20. Dezember 2014

DIY Adventskalendertürchen Nr. 20






DIY Meisenfutterstelle


Jetzt wird es immer kälter und die Meisen sind auf Futtersuche. Die Meisenknödel bekommt man schon für ein kleines Geld und die passende Futterstelle kann man in einem Blitz-DIY machen. So schnell geht das:


Du brauchst dafür ein Brett, mindestens 1cm dick. Einen großen Lochbohrer, Bohrmaschine und zwei Haken ( einen großen und einen kleinen).
Auf das Brett zeichnest Du ein Haus und sägst es aus.


Mit einem großen Lochbohrer mittig bohren.


Fehlen nur noch die zwei Haken: der kleine für die Meisenknödel und der große, um die Futterstelle aufzuhängen.


Ich wünsche den Meisen einen guten Appetit!

Freitag, 19. Dezember 2014

DIY Adventskalendertürchen Nr. 19


Weihnachtsbäumchen


Aus nur einem Ast und einer dünnen Sperrholzplatte lässt sich dieses Weihnachtsbäumchen selbst machen. Als Holz habe ich Birke verwendet, weil mir die Rinde so gut gefällt. Die Sperrholzplatte war eigentlich für Laubsägearbeiten gedacht. Eigentlich funktioniert es aber auch mit anderem (Ast-)Holz und anderem Untergrund ...


Der Holzast wird in gleichmäßige Scheiben gesägt.

Die Astscheiben werden mit Holzleim, in Tannenbaumform, auf die dünne Sperrholzplatt geklebt. Kleber, der herausquillt, gleich wegwischen. Wenn er getrocknet ist, bekommt man ihn nur schwer wieder entfernt.



         
     Jetzt wird die Baumform mit der Laubsäge oder Stichsäge ausgesägt.


                                           Und schon ist Euer Tannenbäumchen fertig.