Sonntag, 29. Dezember 2013

Ordnung in die Zeitschriftensammlung

Wer kennt das nicht? Es gibt so viele tolle Wohn-, Garten-und Dekozeitschriften und die sammeln sich über die Jahre an. Und nehmen Platz weg.


Aber eigentlich findet man nur ein paar Ideen gut und der Rest ist Müll. 
Zeit fürs Aussortieren. Das neue Jahr soll ordentlich beginnen und das Wetter läd heute auch nicht zum draußen werkeln ein. Mit leckerem Tee, Schere, Tesa, Papier und einem alten Projektordner meiner Tochter habe ich mich bewaffnet und es kann losgehen. 


Die Lieblingsmotive und Anleitungen habe ich ausgeschnitten und mit Tesa auf gelochte Blätter geklebt. Am Rand hat es Platz für Notizen. Im Ordner sind noch Platzhalter in verschiedenen Kategorien, damit man später nicht lange suchen muss. 
Ich bin ziemlich überrascht wie wenig ich im Endeffekt einklebe und wie viel Werbung in den Zeitschriften ist.
Für interessante Ideen im Internet oder Fotos, die ich unterwegs mache, habe ich schon seit ĺängerem einen eigenen Ordner auf dem Rechner.

Einen Halben Korb habe ich geschafft. Der Rest wird in den nächsten Tagen erledigt.

 

Freitag, 27. Dezember 2013

Ausflug nach Straßburg


Das Wetter sah heute vielversprechend aus und da haben wir die Fahhräder kurzerhand ans Auto geschnallt und sind zum Radeln nach Straßburg gefahren.
Unterwegs habe ich zwei Holzideen gesehen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:





Ich überlege, ob ich für den Sommer auch so einen Tisch baue. Eine tolle Idee...













Ein sehr beliebtes Motiv. Musste eine ganze Weile warten, um es fotografieren zu können









Auf dem Rückweg haben wir noch an einem großen Supermarkt halt gemacht, um unsere Frankreichvorräte wieder aufzufüllen. Miesmuscheln, Schokolade, Käse und Rotwein. Außerdem Duschgel und Seife, denn die duften so viel besser, als bei uns.

Sonntag, 22. Dezember 2013

Die Tradition der Weihnachtsbräuche





Jedes Jahr zur Weihnachtszeit holen wir die Christbaumkugeln aus dem Keller, stellen Christbäume und Adventskränze auf. Aber woher stammt diese Jahrhunderte alte Tradition?
Der Christbaum steht für Fruchtbarkeit, Kraft und die Sehnsucht nach Frühling. Der immergrüne, starke Baum, deren Verästelungen viele Kreuze aufweist, wird paradiesisch geschmückt. In Anlehnung an das Paradies hing man Äpfel an die Zweige. Um ihnen mehr Glanz zu verleihen, wurden sie mit Goldpapier umwickelt. So entstanden die Christbaumkugeln. Nach und nach wurde der Baum üppiger geschmückt. Bunte Schleifen aus Seidenpapier brachten ihn auch im Winter zum Blühen und Kerzen sind ein Zeichen für Licht und Hoffnung. Aus Posaunen, die an die Engel der Verkündigung erinnern, wurden Trompeten. Und Lametta erinnert an das Engelshaar, welches sich bei der Bescherung in den Tannenzweigen verfangen hat.

 

Der Brauch das Haus zu schmücken wurde schon 1494 in dem Buch "Das Narrenschiff" von Sebastian Brants erwähnt. Darin ist die Rede von Weihnachtsmaien (grüne Tannenzweige). Einundvierzig Jahre später wurde in Straßburg das erste Mal urkundlich bezeugt, dass Buchsbäumchen, Stechpalmen oder Eiben aufgestellt wurden. Vom ersten kerzengeschmückten Tannenbaum wurde 1611 berichtet. Die Herzogin Dorothea Sybille von Schlesien stellte diesen in ihr Schloss. 1770 soll der erste Christbaum in Berlin gestanden haben, und 1891 erleuchtete erstmalig ein Lichterbaum vor dem Weißen Haus in Washington. Der Brauch wurde von deutschen Einwanderern mitgebracht. 

Den Adventskranz gibt es dagegen erst seit 100 Jahren. Der runde Kranz ist eine Huldigung an den kommenden Erlöser, der aus der Ewigkeit des Himmels herabsteigt. Vier Wochen vor Weihnachten beginnt man eine Kerze am Sonntag anzubrennen und soll vor allem Kindern die Nähe des Weihnachfestes zeigen.
Ein schöner Brauch ist auch das Plätzchen backen. Das Gebäck wird auf das Brot, das "vom Himmel kommt" zurückgeführt. Der Lebkuchen, ein Flachkuchen, ist eine Nachahmung der Hostie und wurde wegen Missbrauchs verboten. Die Menschen erfreuen sich jetzt durch Symbolformen, wobei dabei heidnische und christliche Motive vermischt werden. Plätzchen in Tierformen ist ein Hinweis auf Opfergaben oder Sinnbilder für Christus.






Noch eine schöne Tradition ist leider etwas in Vergessenheit geraten: Am 4. Dezember stellt man Zweige von Frühlingsblütlern in die Vase. Wenn die Blüten sich bis Heiligabend öffnen, wird es ein fruchtbares Jahr.





Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und möchte mich für Eure Anregungen, Tipps und auch Kritik bedanken. Für das nächste Jahr verspreche ich Euch wieder viele interessante Projekte....


Dienstag, 17. Dezember 2013

Bob der Baumeister

Am Freitag war ich zur Weihnachtsfeier mit meinen Schreinern. Passenderweise wurde zum Nachtisch eine Bob der Baumeister Torte gereicht. 


Einige haben es sicher schon mibekommen.Seit einiger Zeit habe ich einen Nebenjob 
in einer Schreinerei. Es hat als Praktikum begonnen und hat mir so gut gefallen, dass ich meinen Hauptberuf reduziert habe und jetzt ein paar Stunden dort arbeite. Ich lerne so unheimlich viel und kann auch mal meine eigenen Holzsachen mitbringen, um sie dort zu bearbeiten. Die haben natürlich jedes erdenkliche Werzeug und super Maschinen. Bekomme Infos zum Arbeitsschutz und jede Menge Tips und Tricks. Es macht riesigen Spaß und ich freue mich immer, wenn ich dort wieder hin kann.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Sonntagsprojekt | Sitzmöbel komplett!

So, heute hatte ich endlich mal wieder
ein bisschen Zeit zum Handwerkern!

Nach dem Stine mich schon vor Monaten von Ihrer Streifenoptik auf der "Streifenkommode" überzeugt hatte, ich aber keine Kommode zur Verfügung hatte, malte ich einfach einen von Martins alten Stühlen und meinen Lieblingshocker an. Der alte Sitzbezug war nicht mehr schön, einen neuen Stoff habe ich bis heute noch nicht gekauft. Seit dem dient provisorisch ein altes grünes T-Shirt welches ich einfach unter der Sitzfläche angetackert habe. Ich gebe zu, dass ein neuer Bezug schnellstens fällig ist! Aber mir fehlt noch die passende Stoffidee!

1 Stuhl und 1 Hocker haben wir nun seit Monaten in
der Küche stehen... reicht ja für uns ;) Nun hat sich aber
Besuch zu Weihnachten angemeldet... Wir freuen uns,
aber wo sollen Sie sitzen???

Also schnell zwei weitere Stühle aus dem Keller geholt, abgeschliffen und genau so angestrichen wie das erste Versuchsobjekt. Passt! Morgen kommt noch Klarlack drauf!

Jetzt brauche ich ganz schnell noch den richtigen Stoff für die Sitzflächen!!! Grün? Streifen? Uni?

Dazu kommt ja noch die Tatsache, dass alles einmal zusammenpassen soll! Eine Optische Unruhe gab es erst durch mein Lieblingssofa! Dafür musste Martins komplette Sitzecke weichen.... Mein Sofa muß da stehen, sonst "wohne" ich nicht! Und meinen großen Schreibtisch brauche ich auch, denn die Küche ist auch mein "Arbeitszimmer".

...ok ich mache noch schnell ein Foto um das
Zusammengewürfelte einmal zu sehen...


So, da ist es... dieses dunkelgrüne, mit Cord bezogene Sofa mag Geschmacksache sein, aber es ist im besten Zustand, sehr alt und ein Erbstück das mir am Herzen liegt. Also bleibt es genau da stehen wo es steht! ;) Original Tisch und Stühle dazu gibt es auch noch, aber die sind insgesamt viel zu dunkel. Die bleiben unbemalt sicher aufbewahrt. Martins alten Stühle sind jetzt "geweißt", und passen schon mal ein bisschen zum Schreibtisch... Jetzt suche ich nur noch den passenden Stoff für die Stühle, etwas was zu allem passt. Auch zum Sofa!
Hat jemand eine Idee?