Montag, 25. November 2013

Häkelfieber Boshi Mütze

Irgendwie will ich ja nicht jedenTrend mitmachen, aber da kam ich nicht dran vorbei. Meine Mutter fragte immer wieder nach, ob ich schon an so einer coolen Mütze häkeln würde und ich musste verneinen, den häkeln ist nicht so meins. Aber sie ließ nicht locker.

Ich wollte es erstmal auf die einfache Weise probieren: vorhandene Wolle mit vorhandener Häkelnadel und nach verständlicher Anleitung. Folgendes Video hatte ich als Anleitung:





Im Endeffekt habe ich für meine Mütze drei Stunden gebraucht. Das Video ist einfach und verständlich erklärt. Besonders gut für Anfänger, wie für mich geeignet. Und ich war total überrascht, dass ich wirklich eine Mütze häkeln kann:





Voller Euphorie bin ich dann zum Karstadt gefahren, um mir Original Boshi Wolle und ein Häkelbuch von Boshi zu kaufen. Die Wolle in den coolen Farben neon und pink.

Mein Erstlingswerk nutze ich übrigens gerade beim Joggen. Geht schön über die Ohren und egal was ich auf dem Kopf habe, es sieht sowieso immer irgendwie doof aus.

PS: Das Kopfmodel allerdings meine Tochter.










Das Buch von Boshi versprach ja einiges und ich freute mich auf neue Ideen. Mal etwas völlig neues.

Aber leider verstehe ich so eine Beschreibung oder Anleitung überhaupt nicht.

Die neon und pink Knäule habe ich mehrmals verhäkelt und wieder aufgeräufelt. Zum Schluß konnte ich sie nur noch wegschmeissen.

Ich würde das Buch günstig abgeben. Meldet Euch bei Interesse einfach bei mir: meinliebesfrollein

Ansonsten fällt mir dazu nur ein Spruch ein: "Schuster bleib bei deinen Sohlen"

Meine Leidenschaft bleibt wohl das Holz.

Mittwoch, 20. November 2013

Feierabendstimmung

Mein erster Post per Handy. Also ein Versuchsobjekt.
Wie oft sehe ich etwas bei meinen Unternehmungen und ich möchte es Euch am Liebsten sofort zeigen. Vielleicht ist Blogger da eine Möglichkeit.
Heute habe ich mich einfach mal bei einem Glas Wein hingesetzt und alte Zeitschriften durchgeschaut. 

Mittwoch, 13. November 2013

Das Kinderzimmer wird zum Teenagerreich -2-

Ihr fragt Euch bestimmt, warum ich so lange nichts über die Renovierungsarbeiten geschrieben habe.
Und ich muss gestehen, es hat sich heraus gestellt, dass wir doch mehr Zeit benötigten, als eingeplant.
Hier mal der aktuelle Stand:








Die alte Tapete ist runter, neue Vliestapete angeklebt.
Laminat verlegt. Ich konnte aus zeitlichen Gründen leider nicht dabei sein. Laminatverlegen bleibt also weiterhin ein Mysterium für mich.
Heute wurden die Leisten angebracht.










Der Staubsauger ist im Dauereinsatz. Laminat scheint eine magische Anziehungskraft auf Staubmäuse zu haben. Hoffentlich legt sich das noch, wenn Möbel im Zimmer sind.





 Das ist das einzige Möbelstück, dass übernommen wird.
Auf die Möbel bin ich auch gespannt, denn beim Aussuchen war ich nicht dabei.

Ich hoffe aber, dass die Vollendung jetzt nicht mehr lange dauert, denn im ganzen Haus sind die Sachen unserer Prinzessin verteilt. Hindernislauf in den eigenen vier Wänden.



PS: denkt an das Gewinnspiel von ich bin Heimwerker ....es lohnt sivh

Dienstag, 12. November 2013

Blogempfehlung : Ich bin Heimwerker

Aus gegebenen Anlaß möchte ich Euch heute meinen Heimerwerkerbruder im Geiste vorstellen.
Er hat mich fast von Anfang an, bei meinem Blog unterstützt, Ratschläge gegeben, gelobt und angespornt weiterzumachen, aber das Wichtigste: sein Blog übers Heimwerken ist sehr lehrreich und interessant.  Absolut lesenswert. UND:

                 Ich bin Heimwerker -Blog  hat Geburtstag

      und es gibt eine Verlosung mit einem tollen Preis. 
Also nix wie hin und mitmachen. Ich drücke Euch die Daumen.

Hier klicken, wenn Ihr gewinnen wollt



Donnerstag, 7. November 2013

Magnettafel Paris / Eiffelturm


                              C’est la vie  



            Ich liebe Frankreich. Ich liebe Paris und den Eiffelturm.

Die Idee war schon ewig in meinem Kopf. Vor einigen Monaten schon, hatte ich eine Leimholzplatte Fichte gekauft, den Eiffelturm freihändig aufgezeichnet und mit der Stichsäge ausgesägt.





 Damals war meine Idee gewesen, ihn weiß zu streichen, die Details in Schwarz zu malen und dann als Deko in meine Black/White Ecke.

Aber das hat mir überhaupt nicht gefallen und ziemlich schnell, wollte ich danach eine Magnettafel daraus machen.

Aus dem Schnell wurde natürlich nix. Aber letztes Wochenende gab ich eine große Bestellung bei einem internationalen online Händler auf und da habe ich gleich Magnetfarbe in schwarz mitbestellt.










Die Magnetfarbe ist auf Acrylbasis. Völlig geruchslos. Und der Pinsel ist unter lauwarmen Wasser superleicht auszuwaschen.

In der Anleitung wird empfohlen, die Oberfläche mindestens dreimal zu streichen. Überstreichbar ist es sogar schon nach 2 Stunden. Es kommt auch auf den zu verwendeten Magneten an. Meine sind recht schwach und ich habe lieber viermal gestrichen.

Witzig: die Magneten haften auch an der Plastikflasche.







Das Streichen selbst geht schnell von der Hand. Die Magnetfarbe ist eher wie eine Paste und läßt sich leicht auftragen.

Und mit der geringen Trockenzeit geht das an einem Tag.








Die Magnete sind alte Kronkorken, die wir in Frankreich gesammelt haben. Mit Heißkleber habe ich darunter Magneten befestigt und so aufgehübscht.






Bei jedem Parisaufenthalt ist der Eiffelturm natürlich Pflicht: Ich würde Euch gerne meine Lieblingsfotos zeigen:





Souvenir gefällig??? An jeder Straßenecke in Paris kann man den Eiffelturm erwerben.
Die Buntesten gibt es aber im Shop direkt auf dem Turm.

Die "eiserne Lady" zu besteigen ist ein "Muss". Die Eintrittspreise könnt Ihr selber googlen. 

Unter: Eiffelturmdinner
habt ihr viele Angebote für den perfekten Heiratsantrag oder das romatischste Essen überhaupt.







 Für mich der schönste Turm der Welt.


Jedes Gerücht über die Franzosen ist lächerlich.

Sie sind so freundlich, hilfsbereit und verstehen Englisch.

Der Wein ist köstlich. Ihre Kochkunst einfach fantastisch.

Auf in die Stadt der Liebe....

Mittwoch, 6. November 2013

Hängekerzenhalter






Heute hatte ich frei und das Wetter war so richtig herbstlich: Nieselregen, kalt und windig.
Ich habe mich dann in die Werkstatt verzogen und ein bißchen Reste verbastelt.

Aus einem Ast, der vom Frühlingsbaumschnitt übrig war, wurde ein Hängekerzenhalter.











Zuerst habe ich aus dem großen Ast ein kleines Stück rausgesägt, so dass beide Enden schön aussehen und glatt sind. Bei den Löchern für die Kerzen war ich mir unsicher, denn einfach ins Holz stecken ist ja so ziemlich gefährlich. Einmal nicht aufgepasst und sie brennen runter und entzünden dann gleich das gut abgelagerte Holz.


In der Werkstatt habe ich nach irgendwelchen Metallhülsen gesucht, aber nur die Eckstücke von den Heizungsrohren gefunden. Damit fiel das Loch deutlich größer aus.


Ich habe hin und her überlegt, wie ich ein passendes Loch in den Ast gebohrt bekomme. Einen neuen Bohraufsatz wollte ich deswegen nicht kaufen. Mittlerweile habe ich genug Dinge, die ich einmal benutzt habe und dann nie wieder. Am Ende habe ich die Löcher mit dem größten Holzbohrer nach und nach ausgebohrt und das Holz was noch stehen geblieben ist, mit einem elektrischen Hobel entfernt. Sehr mühsam. Wenn jemand eine bessere Idee hat, her damit.

Für die Aufhängung wurden zwei Löcher links und rechts gebohrt und ein Seil durchgezogen. Am oberen Ende eine Schlaufe mit je zwei Gardinenhaken in die Gardinenstange gesteckt.

Das Heizungsendstück habe ich sicherheitshalber noch mit Heißkleber befestigt. Sicher ist sicher.

Wer sich die Mühe mit dem Löcher bohren sparen will, kann ja vier Nägel in den Ast hauen, den Kopf mit der Zange abzwacken und die Kerze drauf stecken. Da müsste eine große Unterlegscheibe zur Sicherheit reichen.

Black and White Fans empfehle ich einen Birkenast und schwarzes Seil zu nehmen.

Aber ich habe heute noch mehr gebastelt. Das zeige ich Euch morgen. Es wird wieder französisch...


Samstag, 2. November 2013

Mein neues Fundstück

Gestern Abend waren mein Mann und ich im Kino. ("Sein letztes Rennen" mit Didi Hallervorden"....absolut sehenswert). Auf dem Rückweg entdeckte ich einen Sperrmüllhaufen . Da kann ich nicht dran vorbei, ohne zu gucken. Und habe auch sofort etwas gefunden:



Ein Karteikartenschränckchen.
Ziemlich ramponiert. Das wird eine echte Herausforderung. Die äußere Holzschicht ist so defekt, dass sie entfernt und erneuert werden muss. Ich hoffe. dass der Corpus gut erhalten ist.











Es wäre natürlich schön, wenn ich die Messinggriffe erhalten könnte, aber der erste Versuch mit einem Schraubenziher misslang.
Das Namensschild bekomme ich definitiv nicht ab, ohne es zu beschädigen. Aber das kann man nachkaufen.









Und dieses Mal weiß ich auch genau, woher das gute Stück stammt.


Wie immer werde ich Euch über das weitere Geschehen berichten.

Ein schönes Wochenende....bei uns geht erstmal Montag das Renovieren weiter.