Donnerstag, 19. September 2013

Wenn die Katze im Blumentopf buddelt...



Unsere Outdoor-Katze Susi ist der Meinung, dass sie regelmäßig mal die Pflanzenerde aus den Blumentöpfen buddeln muss. Ich allerdings bin der Meinung, dass sie draußen buddeln soll ;)

Also habe ich kurzer Hand ein paar Holzscheiben mit einem großen Tacker kreisförmig und passend zum Topf zusammengetackert und oben drauf gelegt.


Wer diesen großen Tacker nicht hat, kann die Holzscheiben auch mit einer angeklebten Schnur verbinden, oder kleine Löcher bohren und dann miteinander verbinden. Der Tacker war heute einfach schneller ;)


Der Kreis muss natürlich offen bleiben, damit der Holzring an der Pflanze vorbeigefädelt und die Pflanze noch gegossen werden kann.


Die Lücke schließt man ganz einfach mit einem losen Holzstümpfchen, welchen man zum Gießen schnell anheben kann. Der Holzring liegt oben auf dem Topfrand auf, so wird er beim Gießen nicht naß.

Jetzt sauge ich die Erde weg...

Montag, 16. September 2013

Martinski baust du mir eine Rennbahn? Bitteeeee!!!

Junior hat sich so über seinen Cars Nachtschrank gefreut, dass er gleich die nächste Bestellung abgegeben hat.
Eine Rennbahn solls sein...

Ich habe mir den Kopf zerbrochen wie ich die "Bahn" wohl selber machen kann. 
An einem Sonntag - ohne Baumartk - sofort! :)
In Gedanken hatte ich schon alte Schallplatten im Ofen um sie zu verformen. Aber so richtig wollte die Idee nicht laufen. Hat das schon mal jemand von euch gemacht?

Dann bin ich in unsere kleine Werkstatt wo die Männer gerade gewerkelt haben, konnte glatt zwei schöne Holzreste abstauben und hatte schon eine Idee. Die Autos fahren nicht links oder rechts im Kreis herum, sie fahren einfach von oben nach unten!

Also habe ich die Holzreste schnell geschliffen und zum Turm zusammengebaut, die Latte bekam einen Standfuß und eine Startplattform für die Autos. Für die Abfahrt brauchte ich auch keine geschmolzenen Schallplatten mehr, denn auf dem Dachboden hatten wir noch einen langen Schlauch gefunden.

Den Schlauch haben wir der Länge nach um 1/3 abgeschnitten, so dass eine schöne runde Bahn entsteht wo die Autos auch in Kurven nicht rausfliegen können, diese durch ein Loch in der Startplattform fixiert und um den Turm geschlingelt. Mit kleinen Holzleisten noch 2-3x fixieren, 2 kleine Löcher in die Startplattform um einen kleinen "Fahrstuhl" an einer langen Schnur bedienen zu können, fertig!









Sonntag, 15. September 2013

Vom Apfel zum Saft




Das ist unser Apfelbaum. Wir haben ihn vom Vorgänger übernommen. Jedes Jahr fielen alle Äpfel im Herbst auf den Rasen und gammelten da vor sich hin. Denn leider wollte die Früchte niemand essen, da sie ziemlich sauer sind. Und Apfelmus mögen wir alle nicht.
Aber dieses Jahr wollten wir aus den Äpfeln Saft* machen.

*eigentlich wollten wir Wein, aber durch ein zufälliges Telefonat mit meinem Vater erfuhren wir, dass Wein nur aus gepresstem Saft funktioniert. Da hatten wir aber schon 5 kg Äpfel im Dampfentsafter.








Die Äpfel sind relativ groß. Und wie jetzt für den Dampfentsafter vorbereiten? Den hatte ich mir übrigens von meiner Nachbarin geliehen. So ein richtig schöner Aluminiumentsafter, den ich auch noch von meiner Oma kenne.
Zuerst habe ich die Äpfel gewaschen, geviertelt, entkernt und klein geschnitten. In den Fruchtkorb passen aber 5kg Äpfel und das hat ziemlich lange gedauert. Bis ich mir überlegte, dass es dem Entsafter doch eigentlich egal sein muss, ob da noch Kerne und Gehäuse dabei sind.
Ab dann habe ich die Äpfel nur noch halbiert und wie eine Zwiebel in Stücke geschnitten.










Zum Glück gab es eine Bedienungsanleitung für den Saftborn.
Ich habe auch interessante Sachen erfahren über das Entsaften: der Wasserdampf bringt die Zellwände der Frucht zum Platzen und entzieht den Saft.









Wir* haben den Fruchtkorb bis oben gefüllt, Deckel drauf, Herd angestellt und gewartet. Und gewartet. 20 Minuten passierte nichts, aber dann tröpfelte es los. Irgendwie hatte ich einen dicken Strahl gelbgoldenen Saftes erwartet, aber mehr als ein Rinnsal kam leider nicht. Die angegebene Kochzeit von 50-60 Minuten haben wir deutlich überschritten, da immer noch Saft kam.

*Irgendwann musste der Gatte helfen. Einer der letzten Versuche seinerseits mir mit einem Küchenmesser zu helfen, endete mit einem glatten Schnitt in einen Finger, viel Blut, viel Aufsehen und die Unfähigkeit** ein Pflaster aufzukleben. Und auch diesmal hat er sich wieder geschnitten. The same procedure as every time.

** "Wozu habe ich denn eine Krankenschwester geheiratet?"






Und das ist die Ausbeute: 1,4 l absoluter Biosaft. Naturtrüb. Vor allem ohne Zucker und der Witz ist, dass der Saft süß ist und die Äpfel nicht.
Äpfel von unserem Apfelbaum ergeben aus 5 kg ca 1,4 l Apfelsaft. Arbeitsaufwand vom Ernten bis zum Trinken des abgekühlten Saftes: ca 3 Stunden.
Ein Liter naturtrüber Bioapfelsaft kostet im Handel ca 1,50 €.

Ja das sagt leider schon sehr viel. Aber es war ein schöner Familiensonntag. Die Kleine hat ihrem Vater beim Ernten geholfen. Die Große hat auch beim Schneiden geholfen. Und wir sind unheimlich stolz auf unser Erzeugnis.






Anmerkung vom 06/04/2014:

Wir hatten den Saft dann tatsächlich noch zu Wein angesetzt und haben ihn heute probiert:







Er ist fürchterlich süß und nur leicht alkoholisch. Schmeckt so ein bißchen nach Federweißer oder Cidre. Also nicht ganz so mein Ding. Aber konnte ja auch schlecht erwarten, dass aus Äpfeln ein Chardonnay wird.

Freitag, 13. September 2013

Wie aus einem alten Schreibtisch-Container ein Cars-Nachtschrank wird...


Zuerst habe ich aus einem Cars Heft ein paar Autos ausgeschnitten, um sie mit der "Serviertentechnik"
auf den Nachtschrank zu kleben. Weil viele kleine Autos sehr unruhig wirken dachte ich mir, dass ein großes Motiv her muss. Also ab in den Baumarkt um ein Cars Poster zu kaufen, welches leicht schräg über die zwei Schubladen geklebt werden sollte.

Den alten Container inkl. Griffe auseinanderschrauben soweit es möglich ist, einzelne Teile mit Holzlack rot streichen. Nach dem Trocknen weitere gewünschte Dinge wie die Straße und das Zielfahnenmuster aufmalen. Dazu muss der Untergrund aber schön durchgetrocknet sein, ich habe nicht abwarten können und musste mal wieder lernen, dass die Kraft eben in der Ruhe liegt ;) Das Weiß passt sehr gut zum vielen Rot... ich glaube auf die Seiten kommt auch ein kleines Zielfahnenmuster!

So lange der Lack noch nicht ganz trocken ist, kleben die ausgeschnittenen Papierautos und das Poster wunderbar, also kann man mit dem Positionieren schon mal beginnen! Hier kann man sich also den Kleister der Serviertentechnik sparen. Klebt möglichst zielgenau, der Lack klebt gut!

Die Schubladenfronten habe ich so zusammengestellt, dass das Poster in einem aufgeklebt werden konnte. Erst bei leichtem Antrocknen habe ich diese vorsichtig mit einem Cutter getrennt. Überstehende Reste lassen sich am besten nach dem Austrocknen des Lacks mit einem scharfen Cutter an der Kante entlang abschneiden. Den Gesamten Nachttisch mit Klarlack überstreichen. Im Papier entstehen evt. kleine Blasen, die sich nach dem Trocknen aber recht gut zurückgezogen haben.

LiGrü
MaBü




Montag, 2. September 2013

Shabby chic Fenster in DIY Arbeit

Vielleicht könnt ihr Euch noch an die Fenster aus dem alten Krankenhaus erinnern?


Ziemlich verrostet, mit altem Fensterkitt und Glasscherben...


Zuerst habe ich versucht den Kitt mit Hammer und Meissel rauszuschlagen. Das war ziemlich mühsam und dauerte ewig. Im einem Forum fand ich durch Zufall die Information, dass Fensterkitt bei 70°C weich wird. Zum Glück ist es ja ein Metallfensterrahmen und nicht aus Holz. Und so konnte ich mit einem Heißluftföhn den Kitt erwärmen und dann ganz leicht rausschaben.
Den Rost habe ich mit einem Drahtbürstenaufsatz für die Bohrmaschine entfernt. Dauert auch etwas länger und die Oberfläche wird nicht gleichmäßig sauber.
                                                                                           


                                                                                







Jetzt schmückt das Fenster unseren Flur. Ich habe vor, es je nach Jahreszeit zu schmücken.

Das "Welcome" Schild ist ein altes Brett von einem Ikearegal. Mit dem Drahtbürstenaufsatz bearbeitet und auf "Alt" getrimmt, die Buchstaben mit dem Lötkolben eingebrannt und zum Schluß mit einem Gemisch aus viel Wasser und weißer Lackfarbe bepinselt und verwischt.

Sorry für das schlechte Foto. Die Kamera war nicht einsatzbereit.