Sonntag, 30. Juni 2013

Der Gartenweg verfugt

Auch am Sonntag ließ sich der Wundermann nicht davon abbringen, die Steine vom Pflastermacher zu verfugen. Nach telefonischer Anleitung von meinem Vater wurden die Fugen mit Zement/Sand gefüllt, antrocknen lassen und mit einem Putzlappen "ausgewaschen".













Sehr schön, finde ich den Knick im Weg. Schnurgerade würde den Garten noch länger und schmaler aussehen lassen. Jetzt überlegt mein Mann sich noch "Blickfänge". Ein Garten sollte neugierig machen, ihn zu erkunden, zu verweilen und Ruhe zu finden.
















 Deteilaufnahme für meinen Vater:

Samstag, 29. Juni 2013

Rosenblüten im Regen

Bis zum frühen Nachmittag hat es heute geregnet. Den Pflanzen tut es natürlich gut. Die Rosen stehen in voller Blüte und die Regentropfen darauf sehen so toll aus:


Aber die Lieblingsrose von unserer Jüngsten ist die Gelbe, weil sie so unheimlich duftintensiv ist.



Donnerstag, 27. Juni 2013

Bauzaunbegrünung

Meine Frau hat mich gebeten das Projekt Bauzaunbegrünung zu Ende zu bringen. Und das habe ich versucht.


Es ist eine Mischung aus rankenden Pflanzen und Rosen. Zwischen den Pfählen wurde Draht als Rankhilfe gespannt und ich hoffe, dass die grüne Plane bald durch eine Blätterwand verdeckt wird. Dazwischen sind Rosen, denn jede Frau liebt Rosen :-)

Mittwoch, 26. Juni 2013

Wo kommt Gemüse her?-- Kindererziehung live

Unsere Kinder sind Stadtkinder. Gemüse kennen sie aus dem Supermarkt: frisch, tiefgefroren oder in Dosen. Aber was dahinter steckt wissen sie nicht: Bodenvorbereitung, Aussaat, Pflege und Ernten. Deshalb versuchen wir seit ein paar Jahren unsere Mädchen für ein Gemüsebeet zu begeistern.


Wir helfen beim Umgraben und harken. Die Aussaatfurchen und die Aussaat übernehmen sie. Auch das eklige Schneckensammlung.  Auf der Wusnschliste jedes Jahr ist an erster Stelle: Zuckererbsen, dicht gefolgt von Kohlrabi und Bohnen. Diese Pflänzchen müssen dann von Unkraut befreit, bei Hitze gegossen und der Boden drumherum aufgelockert werden.
Da bei uns sehr viel Brennessel wachsen, wissen wir, dass unser Boden humus- und stickstoffreich ist. Also ideal für viele Gemüsesorten. Und das wollen wir auch nutzen. Und die Kinder lernen Gemüse schätzen und genießen es total.

Dienstag, 25. Juni 2013

Tomatenzucht 7

Die ersten Blüten sind da. Und es sind gar nichtmal so wenige. Wenn das alles Tomaten werden, gibt es Tomatensalat, Tomatensauce, Tomatenkuchen, gefüllte Tomaten, gegrillte Tomaten....


Aber das funktioniert nur, wenn die Sonne scheint. Also lieber Wettergott schieb die Wolken weg und lass den den Sommer zurückkommen.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Billig ist nicht gleich schön

Natürlich kann ich verstehen, dass mein Nachbar beim Mittagessen nicht unbedingt einen Blick auf meinen nackten Bauch haben will, wenn ich mich sonne. Aber es muss doch bessere Lösungen geben, als sowas:


Das sieht doch nach Bauzaun am Stadtrand aus. Bitte, bitte ganz viele Verschönerungsvorschläge, um das Grauen zu verdecken.

Dienstag, 18. Juni 2013

Die Streifenkommode ist fertig!!!!!!

Voller Stolz möchte ich Euch jetzt meine fertige Streifenkommode zeigen:


Ist sie nicht toll geworden? Ein echtes Unikat. Leider fehlt die Farbe "Gelb", aber die wollte nunmal einfach nicht auf dem Holz halten.

Wie die Streifen entstanden sind, könnt Ihr hier nachlesen: Streifen und Co
Um die Farben vor Kratzern oder Abplatzen zu schützen, bin ich hinterher noch ein paar Mal mit Treppen- und Parkettversiegelung rübergegangen. Beim Auftragen ist es leicht milchig, aber hinterher sieht man es nicht mehr.

Und nochmal zur Erinnerung. So sah die Kommode aus, als ich sie auf dem Sperrmüll gefunden habe:


Freitag, 14. Juni 2013

Gartenweggestaltung mit dem Pflastermacher

Bei diesem tollen Wetter konnten wir endlich unseren Gartenweg weitermachen:







Zuerst haben wir das Kabel für die Lampen eingegraben.
Dann wurde alles glatt gestampft und Splitt aufgetragen.

Der Pflastermacher wird mit Zement gefüllt und diesen haben wir in einem Maurertuppen mit einem Bohrmaschinenausatz zum Zementmischen  angerührt. Mischnungsverhältnis 1:4. Ein Teil Zement und vier Teile grober Sand. Damit der Weg nicht nur grau ist, gibt es spezielle Farben zum Untermischen. Die wird ganz einfach unter das Wasser für den Zement gemischt. Wir haben rot, gelb/ocker und schiefergrau. So sieht jeder Stein dann anders aus. Wir haben uns die Mühe gespart und nur jedes Quadrat eingefärbt.






Der Pflastermacher wird auf die gesplittete Fläche aufgelegt und vorsichtig mit einem Gummihamer eingeklopft.
Und dann kann auch schon das Befüllen der einzelnen "Steine" beginnen.
Wichtig ist dabei, dass der Zement jede Ecke ausfüllt. Dafür nimmt man am Besten einen kleineren Spachtel.












Der Plastermacher wird bis zum Rand befüllt und dann mit dem Spachtel schön glatt gestrichen. Einkerbungen lassen Wasser eindringen und bei Frost kann es dann zu Schäden kommen. Will man ja auch nicht.








So sieht es dann aus, wenn man alle Kammern befüllt und geglättet hat. Es ist ja mehr eine kniebetonte Arbeitsweise und ich kann einen Knieschoner nur empfehlen.
Der Pflastermacher wird jetzt nochmal vorsichtig mit dem Gummihammer angeklopft und gerade hochgehoben.










So sieht das Ganze ohne Schalung aus und darf jetzt trocknen. Aber zu schnelles Trocknen führt auch zu Rissen, deshalb immer mal wieder mit Wasser besprühen.












Ich habe dann noch versucht ein bißchen Muster auf die Steine zu bringen: ein Kirschbaumblatt, Muscheln von Kreta und eine fünf Rubel Münze, die ich am Strand von Alanya in der Türkei gefunden habe. Vielleicht hält es ja.












Einen Teil des Weges haben wir jetzt geschafft.
Warum der Pflastermacher?
Es ist einfach eine sehr kostengünstige Wegbefestigung. Der Pflastermacher hat um die 40 Euro gekostet. Hinzukommen nur noch Materialkosten von Zement und Kies. Bei uns, für die 16 m Weg sind es ungefähr 80 Euro. Und es ist alles selbst gemacht.



Donnerstag, 13. Juni 2013

Tomatenzucht 6

Wollt Ihr mal wieder Neuigkeiten von den Tomaten? Also ich bin recht zufrieden. Ist doch aus den kleinen, zarten Pflänzchen ein ganz kräftiges Gewächs geworden:


Obwohl die Sonnenstunden zählbar sind, brauchen die Tomatenpflanzen jeden Tag Wasser. Und ein regelmäßiger Check, ob zu viele Seitentriebe sprießen, muss sein. Sonst wird die Pflanze zwar riesig, aber sie steckt die hganze Kraft in die Blätter und bringt weniger Früchte. Ich zeige euch mal einen unnützen Seitentrieb:


Zwischen dem Hauptstamm und den abzweigenen Ästen bilden sich diese Krafträuber. Einfach am Ansatz abknicken und weg damit.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Neue Gläser für die Sammelleidenschaft

Beim letzten Mädelsabend ging leider ein Weinglas zu Bruch und da ich immer zwei von jeder Sorte habe, war das ein herber Verlust. Zum Glück war der Kauf noch nicht so lange her und ich bin direkt nach dem Urlaub zum Habitat nach Stuttgart, wo ich es gekauft hatte. Und zum Glück hatten sie es noch.
Und dabei kam ich bei Butlers vorbei und entdeckte diese wunderschönen Weingläser.


Da konnte ich natürlich nicht widerstehen.

Dienstag, 11. Juni 2013

Auszeit für neue Energie

Der Wundermann und ich haben uns einfach mal eine Auszeit nehmen müssen, nachdem so einiges schief gelaufen ist und wir genug von Regen, Sturm und Kälte hatten. Kurzentschlossen, last minute für sieben Tage in die Türkei.


Und es war einfach nur wunderschön: 27-30°C, Sonne satt, lauwarmes Mittelmeer zum Schwimmen und planschen, leckeres Essen und viel Zeit zum Faulsein.

Wieder daheim warten natürlich noch liegen gebliebene Projekte: die Streifenkommode, der Gartenweg und ein paar kleinere Holzarbeiten und ich freue mich darauf weiterzumachen.

Freitag, 7. Juni 2013

Windspiel

Der Rest der Bettwäsche sieht nicht ganz so nützlich aus. Ein riesiger Riss macht sie unbrauchbar. Zum Wegwerfen zu Schade.

 
Zum Glück fand ich einen Artikel in der  "Das Haus"-Ideenmagazin 2/2013 auf Seite 108. Und meine Mama war zu Besuch:


Meine Mama hat den Bezug in Streifen gerissen, eingesäumt .............und.......





daraus wurde ein nettes Windspiel.
Der Kranz ist von DEPOT Karstadt für 3,99 Euro.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Alptraum Streifen auf der Kommode

Zuerst die gute oder die schlechte Nachricht? Ich will Euch nicht vergraulen. Zuerst die gute: fünf Streifen sind fantastisch. Okay...kleine Unebenheiten werden mit dem Pinsel ausgeglichen. Aber sieht es nicht toll aus:


Die Möbelknäufe werden wunderbar passen.
Besonders gefreut habe ich mich auf die Farbe Gelb, die alles beleben sollte. Und dann kam die Teufelsfarbe und hat alles kaputt gemacht:


What`s that ????????? Die Grundierung ist weggeschmolzen, Unebenheiten, Farbnasen, keine Abdeckung......heul. Es ist die gleiche Firma, die gleiche Bezeichnung und es ist der Horror. Was ist passiert?????
Brauche Rettungsideen!!!!!!

Montag, 3. Juni 2013

Farbenreklamation für die Streifenkommode

Die Sprühfarbe "Gelb" hat mir ja den letzten Nerv für meine Traumkommode mit Streifen geraubt. Das wollte ich so auch nicht auf mir sitzen lassen und habe mir die Dose geschnappt und in den Baumarkt  gebracht. Reklamationsgrund: deckt nicht, Farbe verläuft und trocknet nicht.
Daraufhin folgte ein Schlagabtausch zwischen mir und dem Farenfachverkäufer. Er schreitete zum Äußersten und sprühte selber. Zum Glück tat die Farge iht bestes...nämlich nichts. Ich durfte mir also eine neue Gelbdose holen. Wollte ich aber nicht...kein Gelb nochmal...bin doch nicht doof...ich entschied mich für ein solides "Grün".


Drückt mir die Daumen!!!

Samstag, 1. Juni 2013

Ein Shop zum Verlieben

Das "Samt und Sonders" im Bohnenviertel in Stuttgart ist einen Besuch unbedingt wert. Eine große, bunte Vielfalt aus Frankreich, Dänemark und Asien. Wahrscheinlich sogar noch viel mehr. Und jedes Stück hat dieses kleine Detail, was einen dazu bewegt, es in die Hand zu nehmen, von allen Seiten zu bestaunen und es geistig einen Platz in seinem Wohlfühlzimmer zu geben.
Aufmerksam wurde ich durch eine Tasche im Schaufenster:


Meine Lieblingsstadt Paris. Der Eiffelturm...mein Lieblingsmotiv. Und Punkte!!!

Hauptstädteprints. Flaggenmotive. Shabby chic look. Viele romantsiche Details. Alles wofür mein Herz im Moment höher schlägt. Und zu einem annehmbaren Preis.

Die Stoffballen aus der Provence sind so schön, dass ich mich kaum entscheiden konnte.


Aber auch der gefällt mir sehr gut:


Ich hoffe, meine Mama näht mir daraus ein paar Kissenbezüge. Aber mein absoluter Liebling ist dieser:


Es ist ein fester Leinenstoff und ich habe ihn einfach mal zweckenfremdet, denn so richtig viele Ideen hatte ich nicht für den Stoff.


Da ich ja eh rote Sprühfarbe übrig hatte, konnte ich den Spiegelrahmen auch in rot abändern.