Sonntag, 29. Dezember 2013

Ordnung in die Zeitschriftensammlung

Wer kennt das nicht? Es gibt so viele tolle Wohn-, Garten-und Dekozeitschriften und die sammeln sich über die Jahre an. Und nehmen Platz weg.


Aber eigentlich findet man nur ein paar Ideen gut und der Rest ist Müll. 
Zeit fürs Aussortieren. Das neue Jahr soll ordentlich beginnen und das Wetter läd heute auch nicht zum draußen werkeln ein. Mit leckerem Tee, Schere, Tesa, Papier und einem alten Projektordner meiner Tochter habe ich mich bewaffnet und es kann losgehen. 


Die Lieblingsmotive und Anleitungen habe ich ausgeschnitten und mit Tesa auf gelochte Blätter geklebt. Am Rand hat es Platz für Notizen. Im Ordner sind noch Platzhalter in verschiedenen Kategorien, damit man später nicht lange suchen muss. 
Ich bin ziemlich überrascht wie wenig ich im Endeffekt einklebe und wie viel Werbung in den Zeitschriften ist.
Für interessante Ideen im Internet oder Fotos, die ich unterwegs mache, habe ich schon seit ĺängerem einen eigenen Ordner auf dem Rechner.

Einen Halben Korb habe ich geschafft. Der Rest wird in den nächsten Tagen erledigt.

 

Freitag, 27. Dezember 2013

Ausflug nach Straßburg


Das Wetter sah heute vielversprechend aus und da haben wir die Fahhräder kurzerhand ans Auto geschnallt und sind zum Radeln nach Straßburg gefahren.
Unterwegs habe ich zwei Holzideen gesehen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:





Ich überlege, ob ich für den Sommer auch so einen Tisch baue. Eine tolle Idee...













Ein sehr beliebtes Motiv. Musste eine ganze Weile warten, um es fotografieren zu können









Auf dem Rückweg haben wir noch an einem großen Supermarkt halt gemacht, um unsere Frankreichvorräte wieder aufzufüllen. Miesmuscheln, Schokolade, Käse und Rotwein. Außerdem Duschgel und Seife, denn die duften so viel besser, als bei uns.

Sonntag, 22. Dezember 2013

Die Tradition der Weihnachtsbräuche





Jedes Jahr zur Weihnachtszeit holen wir die Christbaumkugeln aus dem Keller, stellen Christbäume und Adventskränze auf. Aber woher stammt diese Jahrhunderte alte Tradition?
Der Christbaum steht für Fruchtbarkeit, Kraft und die Sehnsucht nach Frühling. Der immergrüne, starke Baum, deren Verästelungen viele Kreuze aufweist, wird paradiesisch geschmückt. In Anlehnung an das Paradies hing man Äpfel an die Zweige. Um ihnen mehr Glanz zu verleihen, wurden sie mit Goldpapier umwickelt. So entstanden die Christbaumkugeln. Nach und nach wurde der Baum üppiger geschmückt. Bunte Schleifen aus Seidenpapier brachten ihn auch im Winter zum Blühen und Kerzen sind ein Zeichen für Licht und Hoffnung. Aus Posaunen, die an die Engel der Verkündigung erinnern, wurden Trompeten. Und Lametta erinnert an das Engelshaar, welches sich bei der Bescherung in den Tannenzweigen verfangen hat.

 

Der Brauch das Haus zu schmücken wurde schon 1494 in dem Buch "Das Narrenschiff" von Sebastian Brants erwähnt. Darin ist die Rede von Weihnachtsmaien (grüne Tannenzweige). Einundvierzig Jahre später wurde in Straßburg das erste Mal urkundlich bezeugt, dass Buchsbäumchen, Stechpalmen oder Eiben aufgestellt wurden. Vom ersten kerzengeschmückten Tannenbaum wurde 1611 berichtet. Die Herzogin Dorothea Sybille von Schlesien stellte diesen in ihr Schloss. 1770 soll der erste Christbaum in Berlin gestanden haben, und 1891 erleuchtete erstmalig ein Lichterbaum vor dem Weißen Haus in Washington. Der Brauch wurde von deutschen Einwanderern mitgebracht. 

Den Adventskranz gibt es dagegen erst seit 100 Jahren. Der runde Kranz ist eine Huldigung an den kommenden Erlöser, der aus der Ewigkeit des Himmels herabsteigt. Vier Wochen vor Weihnachten beginnt man eine Kerze am Sonntag anzubrennen und soll vor allem Kindern die Nähe des Weihnachfestes zeigen.
Ein schöner Brauch ist auch das Plätzchen backen. Das Gebäck wird auf das Brot, das "vom Himmel kommt" zurückgeführt. Der Lebkuchen, ein Flachkuchen, ist eine Nachahmung der Hostie und wurde wegen Missbrauchs verboten. Die Menschen erfreuen sich jetzt durch Symbolformen, wobei dabei heidnische und christliche Motive vermischt werden. Plätzchen in Tierformen ist ein Hinweis auf Opfergaben oder Sinnbilder für Christus.






Noch eine schöne Tradition ist leider etwas in Vergessenheit geraten: Am 4. Dezember stellt man Zweige von Frühlingsblütlern in die Vase. Wenn die Blüten sich bis Heiligabend öffnen, wird es ein fruchtbares Jahr.





Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und möchte mich für Eure Anregungen, Tipps und auch Kritik bedanken. Für das nächste Jahr verspreche ich Euch wieder viele interessante Projekte....


Dienstag, 17. Dezember 2013

Bob der Baumeister

Am Freitag war ich zur Weihnachtsfeier mit meinen Schreinern. Passenderweise wurde zum Nachtisch eine Bob der Baumeister Torte gereicht. 


Einige haben es sicher schon mibekommen.Seit einiger Zeit habe ich einen Nebenjob 
in einer Schreinerei. Es hat als Praktikum begonnen und hat mir so gut gefallen, dass ich meinen Hauptberuf reduziert habe und jetzt ein paar Stunden dort arbeite. Ich lerne so unheimlich viel und kann auch mal meine eigenen Holzsachen mitbringen, um sie dort zu bearbeiten. Die haben natürlich jedes erdenkliche Werzeug und super Maschinen. Bekomme Infos zum Arbeitsschutz und jede Menge Tips und Tricks. Es macht riesigen Spaß und ich freue mich immer, wenn ich dort wieder hin kann.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Sonntagsprojekt | Sitzmöbel komplett!

So, heute hatte ich endlich mal wieder
ein bisschen Zeit zum Handwerkern!

Nach dem Stine mich schon vor Monaten von Ihrer Streifenoptik auf der "Streifenkommode" überzeugt hatte, ich aber keine Kommode zur Verfügung hatte, malte ich einfach einen von Martins alten Stühlen und meinen Lieblingshocker an. Der alte Sitzbezug war nicht mehr schön, einen neuen Stoff habe ich bis heute noch nicht gekauft. Seit dem dient provisorisch ein altes grünes T-Shirt welches ich einfach unter der Sitzfläche angetackert habe. Ich gebe zu, dass ein neuer Bezug schnellstens fällig ist! Aber mir fehlt noch die passende Stoffidee!

1 Stuhl und 1 Hocker haben wir nun seit Monaten in
der Küche stehen... reicht ja für uns ;) Nun hat sich aber
Besuch zu Weihnachten angemeldet... Wir freuen uns,
aber wo sollen Sie sitzen???

Also schnell zwei weitere Stühle aus dem Keller geholt, abgeschliffen und genau so angestrichen wie das erste Versuchsobjekt. Passt! Morgen kommt noch Klarlack drauf!

Jetzt brauche ich ganz schnell noch den richtigen Stoff für die Sitzflächen!!! Grün? Streifen? Uni?

Dazu kommt ja noch die Tatsache, dass alles einmal zusammenpassen soll! Eine Optische Unruhe gab es erst durch mein Lieblingssofa! Dafür musste Martins komplette Sitzecke weichen.... Mein Sofa muß da stehen, sonst "wohne" ich nicht! Und meinen großen Schreibtisch brauche ich auch, denn die Küche ist auch mein "Arbeitszimmer".

...ok ich mache noch schnell ein Foto um das
Zusammengewürfelte einmal zu sehen...


So, da ist es... dieses dunkelgrüne, mit Cord bezogene Sofa mag Geschmacksache sein, aber es ist im besten Zustand, sehr alt und ein Erbstück das mir am Herzen liegt. Also bleibt es genau da stehen wo es steht! ;) Original Tisch und Stühle dazu gibt es auch noch, aber die sind insgesamt viel zu dunkel. Die bleiben unbemalt sicher aufbewahrt. Martins alten Stühle sind jetzt "geweißt", und passen schon mal ein bisschen zum Schreibtisch... Jetzt suche ich nur noch den passenden Stoff für die Stühle, etwas was zu allem passt. Auch zum Sofa!
Hat jemand eine Idee?



Montag, 25. November 2013

Häkelfieber Boshi Mütze

Irgendwie will ich ja nicht jedenTrend mitmachen, aber da kam ich nicht dran vorbei. Meine Mutter fragte immer wieder nach, ob ich schon an so einer coolen Mütze häkeln würde und ich musste verneinen, den häkeln ist nicht so meins. Aber sie ließ nicht locker.

Ich wollte es erstmal auf die einfache Weise probieren: vorhandene Wolle mit vorhandener Häkelnadel und nach verständlicher Anleitung. Folgendes Video hatte ich als Anleitung:





Im Endeffekt habe ich für meine Mütze drei Stunden gebraucht. Das Video ist einfach und verständlich erklärt. Besonders gut für Anfänger, wie für mich geeignet. Und ich war total überrascht, dass ich wirklich eine Mütze häkeln kann:





Voller Euphorie bin ich dann zum Karstadt gefahren, um mir Original Boshi Wolle und ein Häkelbuch von Boshi zu kaufen. Die Wolle in den coolen Farben neon und pink.

Mein Erstlingswerk nutze ich übrigens gerade beim Joggen. Geht schön über die Ohren und egal was ich auf dem Kopf habe, es sieht sowieso immer irgendwie doof aus.

PS: Das Kopfmodel allerdings meine Tochter.










Das Buch von Boshi versprach ja einiges und ich freute mich auf neue Ideen. Mal etwas völlig neues.

Aber leider verstehe ich so eine Beschreibung oder Anleitung überhaupt nicht.

Die neon und pink Knäule habe ich mehrmals verhäkelt und wieder aufgeräufelt. Zum Schluß konnte ich sie nur noch wegschmeissen.

Ich würde das Buch günstig abgeben. Meldet Euch bei Interesse einfach bei mir: meinliebesfrollein

Ansonsten fällt mir dazu nur ein Spruch ein: "Schuster bleib bei deinen Sohlen"

Meine Leidenschaft bleibt wohl das Holz.

Mittwoch, 20. November 2013

Feierabendstimmung

Mein erster Post per Handy. Also ein Versuchsobjekt.
Wie oft sehe ich etwas bei meinen Unternehmungen und ich möchte es Euch am Liebsten sofort zeigen. Vielleicht ist Blogger da eine Möglichkeit.
Heute habe ich mich einfach mal bei einem Glas Wein hingesetzt und alte Zeitschriften durchgeschaut. 

Mittwoch, 13. November 2013

Das Kinderzimmer wird zum Teenagerreich -2-

Ihr fragt Euch bestimmt, warum ich so lange nichts über die Renovierungsarbeiten geschrieben habe.
Und ich muss gestehen, es hat sich heraus gestellt, dass wir doch mehr Zeit benötigten, als eingeplant.
Hier mal der aktuelle Stand:








Die alte Tapete ist runter, neue Vliestapete angeklebt.
Laminat verlegt. Ich konnte aus zeitlichen Gründen leider nicht dabei sein. Laminatverlegen bleibt also weiterhin ein Mysterium für mich.
Heute wurden die Leisten angebracht.










Der Staubsauger ist im Dauereinsatz. Laminat scheint eine magische Anziehungskraft auf Staubmäuse zu haben. Hoffentlich legt sich das noch, wenn Möbel im Zimmer sind.





 Das ist das einzige Möbelstück, dass übernommen wird.
Auf die Möbel bin ich auch gespannt, denn beim Aussuchen war ich nicht dabei.

Ich hoffe aber, dass die Vollendung jetzt nicht mehr lange dauert, denn im ganzen Haus sind die Sachen unserer Prinzessin verteilt. Hindernislauf in den eigenen vier Wänden.



PS: denkt an das Gewinnspiel von ich bin Heimwerker ....es lohnt sivh

Dienstag, 12. November 2013

Blogempfehlung : Ich bin Heimwerker

Aus gegebenen Anlaß möchte ich Euch heute meinen Heimerwerkerbruder im Geiste vorstellen.
Er hat mich fast von Anfang an, bei meinem Blog unterstützt, Ratschläge gegeben, gelobt und angespornt weiterzumachen, aber das Wichtigste: sein Blog übers Heimwerken ist sehr lehrreich und interessant.  Absolut lesenswert. UND:

                 Ich bin Heimwerker -Blog  hat Geburtstag

      und es gibt eine Verlosung mit einem tollen Preis. 
Also nix wie hin und mitmachen. Ich drücke Euch die Daumen.

Hier klicken, wenn Ihr gewinnen wollt



Donnerstag, 7. November 2013

Magnettafel Paris / Eiffelturm


                              C’est la vie  



            Ich liebe Frankreich. Ich liebe Paris und den Eiffelturm.

Die Idee war schon ewig in meinem Kopf. Vor einigen Monaten schon, hatte ich eine Leimholzplatte Fichte gekauft, den Eiffelturm freihändig aufgezeichnet und mit der Stichsäge ausgesägt.





 Damals war meine Idee gewesen, ihn weiß zu streichen, die Details in Schwarz zu malen und dann als Deko in meine Black/White Ecke.

Aber das hat mir überhaupt nicht gefallen und ziemlich schnell, wollte ich danach eine Magnettafel daraus machen.

Aus dem Schnell wurde natürlich nix. Aber letztes Wochenende gab ich eine große Bestellung bei einem internationalen online Händler auf und da habe ich gleich Magnetfarbe in schwarz mitbestellt.










Die Magnetfarbe ist auf Acrylbasis. Völlig geruchslos. Und der Pinsel ist unter lauwarmen Wasser superleicht auszuwaschen.

In der Anleitung wird empfohlen, die Oberfläche mindestens dreimal zu streichen. Überstreichbar ist es sogar schon nach 2 Stunden. Es kommt auch auf den zu verwendeten Magneten an. Meine sind recht schwach und ich habe lieber viermal gestrichen.

Witzig: die Magneten haften auch an der Plastikflasche.







Das Streichen selbst geht schnell von der Hand. Die Magnetfarbe ist eher wie eine Paste und läßt sich leicht auftragen.

Und mit der geringen Trockenzeit geht das an einem Tag.








Die Magnete sind alte Kronkorken, die wir in Frankreich gesammelt haben. Mit Heißkleber habe ich darunter Magneten befestigt und so aufgehübscht.






Bei jedem Parisaufenthalt ist der Eiffelturm natürlich Pflicht: Ich würde Euch gerne meine Lieblingsfotos zeigen:





Souvenir gefällig??? An jeder Straßenecke in Paris kann man den Eiffelturm erwerben.
Die Buntesten gibt es aber im Shop direkt auf dem Turm.

Die "eiserne Lady" zu besteigen ist ein "Muss". Die Eintrittspreise könnt Ihr selber googlen. 

Unter: Eiffelturmdinner
habt ihr viele Angebote für den perfekten Heiratsantrag oder das romatischste Essen überhaupt.







 Für mich der schönste Turm der Welt.


Jedes Gerücht über die Franzosen ist lächerlich.

Sie sind so freundlich, hilfsbereit und verstehen Englisch.

Der Wein ist köstlich. Ihre Kochkunst einfach fantastisch.

Auf in die Stadt der Liebe....

Mittwoch, 6. November 2013

Hängekerzenhalter






Heute hatte ich frei und das Wetter war so richtig herbstlich: Nieselregen, kalt und windig.
Ich habe mich dann in die Werkstatt verzogen und ein bißchen Reste verbastelt.

Aus einem Ast, der vom Frühlingsbaumschnitt übrig war, wurde ein Hängekerzenhalter.











Zuerst habe ich aus dem großen Ast ein kleines Stück rausgesägt, so dass beide Enden schön aussehen und glatt sind. Bei den Löchern für die Kerzen war ich mir unsicher, denn einfach ins Holz stecken ist ja so ziemlich gefährlich. Einmal nicht aufgepasst und sie brennen runter und entzünden dann gleich das gut abgelagerte Holz.


In der Werkstatt habe ich nach irgendwelchen Metallhülsen gesucht, aber nur die Eckstücke von den Heizungsrohren gefunden. Damit fiel das Loch deutlich größer aus.


Ich habe hin und her überlegt, wie ich ein passendes Loch in den Ast gebohrt bekomme. Einen neuen Bohraufsatz wollte ich deswegen nicht kaufen. Mittlerweile habe ich genug Dinge, die ich einmal benutzt habe und dann nie wieder. Am Ende habe ich die Löcher mit dem größten Holzbohrer nach und nach ausgebohrt und das Holz was noch stehen geblieben ist, mit einem elektrischen Hobel entfernt. Sehr mühsam. Wenn jemand eine bessere Idee hat, her damit.

Für die Aufhängung wurden zwei Löcher links und rechts gebohrt und ein Seil durchgezogen. Am oberen Ende eine Schlaufe mit je zwei Gardinenhaken in die Gardinenstange gesteckt.

Das Heizungsendstück habe ich sicherheitshalber noch mit Heißkleber befestigt. Sicher ist sicher.

Wer sich die Mühe mit dem Löcher bohren sparen will, kann ja vier Nägel in den Ast hauen, den Kopf mit der Zange abzwacken und die Kerze drauf stecken. Da müsste eine große Unterlegscheibe zur Sicherheit reichen.

Black and White Fans empfehle ich einen Birkenast und schwarzes Seil zu nehmen.

Aber ich habe heute noch mehr gebastelt. Das zeige ich Euch morgen. Es wird wieder französisch...


Samstag, 2. November 2013

Mein neues Fundstück

Gestern Abend waren mein Mann und ich im Kino. ("Sein letztes Rennen" mit Didi Hallervorden"....absolut sehenswert). Auf dem Rückweg entdeckte ich einen Sperrmüllhaufen . Da kann ich nicht dran vorbei, ohne zu gucken. Und habe auch sofort etwas gefunden:



Ein Karteikartenschränckchen.
Ziemlich ramponiert. Das wird eine echte Herausforderung. Die äußere Holzschicht ist so defekt, dass sie entfernt und erneuert werden muss. Ich hoffe. dass der Corpus gut erhalten ist.











Es wäre natürlich schön, wenn ich die Messinggriffe erhalten könnte, aber der erste Versuch mit einem Schraubenziher misslang.
Das Namensschild bekomme ich definitiv nicht ab, ohne es zu beschädigen. Aber das kann man nachkaufen.









Und dieses Mal weiß ich auch genau, woher das gute Stück stammt.


Wie immer werde ich Euch über das weitere Geschehen berichten.

Ein schönes Wochenende....bei uns geht erstmal Montag das Renovieren weiter.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Das Kinderzimmer wird zum Teenagerreich -1-

So sieht der Anfang aus: gelbe Wände, vermutlich zehn Schichten Farbe auf der Tapete und           grauer Teppichboden:


Zuerst wollten wir die Tapeten überkleben, aber der Profi meinte, dass sie runter müssten. Profi ist in diesem Fall ein befreundeter Kollege, der drei Tage frei hat und das Renovieren geschwind übernehmen wollte. Es sollen wieder Vliestapeten an die Wand. Ein bißchen Übung habe ich ja schon und kann bestimmt helfen.

Der Teppichboden ist auch so eine Geschichte:


Diese strapazierfähige Auslegware hat den Kampf gegen zwei Gegner verloren. Das erste war ein neuer Staubsauger, der soviel Kraft hatte, dass er den Teppichboden vom Untergrund gelöst hat und ab da nur noch auf dem Boden "schwamm". Das zweite waren unsere Katzen ( die nicht mehr bei uns wohnen), die aber gerne an geschlossenen Türen gescharrt haben. Also muss der Teppichboden auch raus.

Da im restlichen Haus Parkett oder Fliesen liegen, haben wir uns für die dritte Variante "Laminat" entschieden. Günstig und leicht verlegbar. Ich habe das noch nie gemacht, traue mir aber mittlerweile einiges zu.


Drei Möglichkeiten kamen in Frage. Der Baumarkt gibt die Auswahl mit nach Hause und man kann in Ruhe vergleichen, in unterschiedlichem Licht anschauen oder gucken ob es zu den Möbeln paßt. Keine leichte Entscheidung. Leider sieht man es nicht so gut auf dem Foto: das erste ist eher dunkel, das zweite ähnelt Dielen und das dritte ist sehr hell.
Die Dielen waren von Anfang an Favourit und dabei ist es geblieben.

Na dann kann es ja losgehen.

Montag, 28. Oktober 2013

Herbstpizza für die ersten kalten Tage

Meine Freundin meinte, dass ich passend zur Herbstdeko auch ein Rezept veröffentlichen sollte. Sie hätte da auch schon eins in petto. Also habe ich es nachgebacken. Ihr braucht:

                          Teig

500 g Weizenmehl
250-300 ml lauwarmes Wasser
     1 Hefewürfel
  2-3 EL Olivenöl
  1-2 TL Agavendicksaft oder Zucker
   1/2 TL Meersalz

                          Belag

100 g Schmand
100 g scharfe Salami, z.B. Puszta
  1-2 Birnen
     1 Stange Porree (in Ringe geschnitten)
200g Winzerkäse oder Roquefort
1/2-1 TL Paprika rosenscharf
Salz/Pfeffer




Das Mehl, Wasser, Hefe, Öl, Agavendicksaft sowie 1/2 TL Meersalz zu einem Hefeteig ansetzten. Entweder im Backautomaten oder per Hand und dann 35 Minuten an einer warmen Stelle gehen lassen ( z.B. offene Küchenofentür auf 70°C geheizt).



Den Teig halbieren und eine Hälfte zwischen zwei Backpapiere legen und so dünn wie möglich ausrollen (Teig geht sehr auf im Ofen).
50g Schmand darauf mit dem Löffel glatt streichen und die, geviertelten, entkernten und in dünne Spalten geschnittene Birne, auf dem Teig in einem Kranz legen.

Das wird jetzt erst einmal für 10-12 Minuten bei 225°C (vorgeheizt) im Ofen gebacken.

Dann die Pizza herausnehmen. Das Paprikapulver gleichmässig verteilen. Weiter geht es mit Porree, dann mit der Salami und zum Schluß das Ganze mit Käse belegen.

Nochmal für 10 Minuten in den Ofen und danach mit Pfeffer und Salz je nach Geschmack würzen




Es ist eine leckere und reichhaltige Mahlzeit, die man am besten nach einem strammen Marsch durch einen kalten, stürmischen Novembertag, genießt.

Ich persönlich würde lieber Roquefortkäse nehmen, damit die Pizza würziger wird. Die Vollkornmehlvariante werde ich auf alle Fälle mal ausprobieren.

Liebe Kathrin vielen Dank für das Rezept.

Über weitere Anregungen würde ich mich echt freuen...

Sonntag, 27. Oktober 2013

Ein schnelles DIY bei schlechtem Herbstwetter

            Dieses tolle DIY habe ich bei Charlottenmarotten gefunden und sofort nachgebastelt.


Es geht super schnell und einfach. Ich habe meine Tochter basteln lassen.
Einen Kranz hatte ich noch übrig und den Rest hat eigentlich jeder zu Hause. Ihr benötigt eine Schere, Filtertüten und Klammern, die man für Briefumschläge nimmt.


Zuerst werden aus den Filtertüten unterschiedlich große Kreise geschnitten. Am schnellsten geht es, wenn ihr mehrere Filtertüten übereinander nimmt, denn je mehr Papier, um so bauschiger die Blüten.

                                                                                ♥

Dann werden die Kreise einmal in der Mitte und dann nochmal in der Mitte gefaltet. In der Collage sieht man besser, was ich meine. Die Rand wird leicht wellig geschnitten. In die Mitte der Kreise bohrt ihr mit der Schere ein Loch, denn da kommen die Klammern durch, um sie am Kranz zu befestigen.


 


Die unterschiedlichen Filterpapierkreise werden übereinander gelegt. Die größten nach unten und dann immer kleiner werden. Die Klammer durch die Löcher stecken und am Kranz befestigen. Die Papierkreise jetzt einzeln hochdrücken und mit den Fingern knautschig drücken. So entsteht die tolle Blüte.



                                                Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Das Kinderzimmer wird zum Teenagerreich - das Intro

Bevor ich mich jetzt mit den Renovierungs-, Gestaltungs- und Dekorationsfragen zum Thema Teenagerzimmer befasse, möchte ich Euch über den gestrigen Vortrag von dem Erziehungsexperten Jan-Uwe Rogge berichten:


Auf sehr humoristische Art wurde der Teenager beschrieben, der mit dem einzigsten pubertierenden Tier verglichen wird, nämlich dem Hummer. Ich zitiere: "Bei ihm wächst zunächst das Fleisch und dann erst der Panzer. Um zu überleben zieht sich der Hummer in tiefe dunkle Höhlen am Boden des Meeres zurück"........"Ein Pubertierender wird zwischen 10 und 13 dünnhäutig, verletzlich, verliert den Panzer und, um zu überleben, verschwindet ihr Hummer in seine Höhle. Diese Höhle nennt man Kinderzimmer. Ein Kinderzimmer kommt einer Höhle gleich. Sie ist sorgfältig gegen Sauerstoffeinflüsse von außen abgedichtet. In der Höhle herrscht die so genannte Streuordnung vor."

 Meine Hummer(ine) würde ich gerne aus ihrer Höhle locken und zeigen, dass es da noch mehr gibt.

Beim Flur habe ich mich durch Eure Anregungen und Ideen begeistern lassen. Das Ergebnbis ist toll. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir wieder weiterhelft.

In den nächsten Tagen werde ich einfach ein paar Hintergrunddaten zum Zimmer posten und ich freue mich auf Eure Kommentare.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Flurdekoration

Eure Dekoanregungen für den Flur habe ich mir zu Herzen genommen und auch an den Spiegel habe ich gedacht. Nicht in Sichthöhe, nur auf den Schuhschrank gestellt, damit der Flur an Tiefe gewinnt. Ansonsten möchte ich es weiterhin eher schlicht, sonst ist dieser kleine Raum gleich wieder überfüllt.


♥♥♥
Der Spiegel ist von nanu nana
Fußmatte in denimblau von traummatten.de





Und ein bißchen Herbst habe ich mir auch ins Haus geholt. Der Knallerbsenstrauch paßt sehr gut ins Bild. Den Namen der schwarzen Beeren kenne ich leider nicht.













Und dann habe ich mir doch noch einen Kürbis gekauft. Aber nicht im typischen orange, sondern passend in weiß.








Die nächste Renovierungsaktion ist übrigens schon geplant. Diesmal soll das Kinderzimmer in ein trendy Teenagerreich verwandelt werden.